Für Sie degustiert: Saint-Emilion Auf den Spuren des Piraten Jacques Kanon

Es war ein Korsar, der Château Canon in Saint-Emilion gründete – im Jahr 1760. Heute ist es ein bestandenes Premier-Grand-Cru-Gut im Merlot-Schlaraffenland. Und: Gehen sie mit Blick.ch gratis an die beste Bordeaux-Degu der Schweiz!

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Saint-Emilion. Bordeaux. Rechtes Ufer der Dordogne. Es herrscht Hochbetrieb im kleinen Dörfchen Saint-Emilion, das sich an einen Hangeinschnitt aus Kalkstein schmiegt und vom Mönch Emilion im achten Jahrhundert gegründet wurde, der sich hier in einer Höhle niederliess. Heute ist das Dorf Unesco-Weltkulturerbe und Touristenattraktion. Beliebteste Reisezeit: Herbst und Frühling.

Auf der Suche nach dem besten Weingut: das Dörfchen Saint-Emilion play
Die Ruine der Dominikanerkirche und die Rebanlagen von Château Les Grandes Murailles begrüssen die Besucher von Saint-Emilion. Alain Kunz

 

Hier liegt auch das Château Canon. Ein Premier-Grand-Cru-Classé-Weingut, Appellation: St-Emilion. Doch anders als im Médoc, wo die Klassierungen seit 1855 (mit der einzigen Ausnahme Mouton-Rothschild) in Stein gemeisselt sind, wird die 1954 ins Leben gerufene St-Emilion-Klassierung alle zehn Jahre neu verhandelt. Letztmals war dies 2012 der Fall. Im Olymp der Premier Grand Cru Classés A befinden sich Cheval Blanc, Ausone, Pavie und Angélus. Mit dem B-Label versehen sind auch nur ganz wenige Schlösser, nämlich deren 14. Unter ihnen Canon.

Hier also sind wir. Und sofort merken wir: Doch, Saint-Emilion ist aus Kalkstein erbaut worden. Und man kann sich lebhaft vorstellen, wie der Mönch Emilion lebte, als wir uns in die unterirdische Tunnelanlage unter dem Schloss begeben. 200 Kilometer lang ist sie. Der Steinbruch ist das reinste Labyrinth!

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Von einem Korsaren erbaut, von Chanel auf Vordermann gebracht: Château Canon. Alain Kunz

 

Interessant. Aber noch interessanter ist die Story des Korsaren Jacques Kanon, der hier im Jahr 1760 das Farmland erwarb, das damals Clos St-Martin hiess, und begann Reben zu züchten. Womit er einer der Pioniere war. Doch das Weingeschäft war ihm bald zu wenig einträglich. So begann er zehn Jahre später wieder Schiffe zu entern. Kleinerer Aufwand, grösserer Gewinn. Doch sein Vermächtnis blieb: Das Schloss – und die technischen Installationen zur Weingewinnung.

Heute ist das Gut im Besitz des Modekonzerns Chanel, der es auch auf Vordermann brachte. «Nach zwanzig Jahren Renovation ist die schlafende Schönheit durch Chanel wiedererweckt worden», sagt Brand Ambassador Andréane Gornard mit ein bisschen Pathos in der Stimme. Und seit 2011, seit dem Zukauf des Nachbargutes Clos Canon, gibts einen offiziellen Zweitwein: Croix Canon. «Mittlerweile wird dieser nicht mehr aus Jungreben gewonnen, sondern ist eigentlich ein Weingut für sich», erzählt Andréane. Besonderheit: Es ist eine Enklave des weltberühmten Chateau Angélus.

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Hightech meets jahrhundertealte Tradition: Der Gärkeller von Château Canon. Alain Kunz

 

Die Weinbereitung? Klassisch. Jede Parzelle kommt in eigene Fässer, deren Grösse variiert. Nach drei Monaten wird in Barriques assembliert. Dann geht die Cuvée in Stahltanks und zurück in die 225-Liter-Fässchen, von denen für den Hauptwein 70 Prozent neu sind. Für den Jahrgang 2014 wurden 72% Merlot und 28% Cabernet Franc zusammengemixt.

Degustiert haben wir einen reifen Canon, den Jahrgang 2008. Wunderbar! Dazu den vielversprechenden ersten Jahrgang Croix Canon und den letzten Clos Canon, den man vergessen kann.

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Château Canon 2008: Feine Nase, dezent, Kräuternoten, Sherry, Leder, Eleganz, reife Tannine, rote Chriesi, minziges, enorm frisches, mineralisches und langes Finale. Score: 17,5/20 (CHF 56.15 für Jahrgang 2012. www.gazzar-weine.ch)

Château Croix Canon 2011: Präsente, würzige, recht rustikale Nase, erdig, Rauch, Tabak, im Gaumen rau, ein Brocken von einem Wein mit harten Tanninen, allerdings gegen Ende filigraner werdend und auch Frucht zeigend, mittellanges Finish. Score: 17/20 (CHF 17.30. www.gazzar-weine.ch)

Chateau Clos Canon 2010: Score 15,5/20.

 

SOUTARD: PARADIES FÜR TOURISTEN

64 Grand Cru Classés B gibts in Saint-Emilion. Zu ihnen gehören die beiden Châteaus Soutard und Larmande, die beide im Besitz des Sozialversicherungsriesen SG2R La Mondiale sind.

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Ein Schloss wie aus dem Bilderbuch – dennoch steht Château Soutard Besuchern offen wie nur wenige Bordeaux-Güter. Alain Kunz

 

Soutard, dessen Ursprünge bis ins Jahr 1513 zurückreichen, ist deshalb bekannt, weil es eines der ersten Schlösser war, das die Reben in Zeilen anzuordnen begann. In seiner heutigen Form ist es das Ergebnis einer Fusion zwischen Soutard und dem Gut Cadet-Piola im Jahr 2012. Zweite Besonderheit: Das wunderbar herausgeputzte Schloss steht Besuchern eigentlich immer frei, weshalb es schon Preise für seinen Enotourismus eingeheimst hat. Telefon am Morgen, nachmittags die Visite. Unkompliziert und untypisch für die Region. Und unter dem Titel «Winzer für einen Tag» bietet Soutard ein Programm an, das viel Spannung verspricht.

Spannend sind auch die Weine. Beide hochklassig. Speziell der Larmande aus dem Jahr 2010 (mit 14,5 Grad Alkohol!).

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Château Larmande 2010: Mineralische, terroirbetonte, erdige Nase, beerig, Chriesi, rote und schwarze Früchte, im Gaumen Schmelz, reife Tannine, die allerdings noch nicht durchgeschliffen sind, etwas Bitternoten gegen Ende, würziges, frisches Finish, das recht lang ist. Immer noch zu jung, Super-Potenzial! Score: 18/20 (CHF 44.50. www.flaschenpost.ch)

Chateau Soutard 2012 (Foto): Würzig-rustikale Nase, erst dahinter typische Merlot-Beerennoten, im Gaumen viel Eleganz, toller Schmelz, leichtes Parfüm, eukalyptisches Finish, enorm frisch und recht lang. Score: 17,5/20 (CHF 47.90 für Jahrgang 2011. www.manor.ch)

 

SILVIO DENZ‘ MEISTERLEISTUNG

Sein Geld machte er mit Verkauf der Parfümerie-Kette Alrodo an Marionnaud. Seither lebt Denz in der Welt des Luxus‘. Am meisten Herzblut vergiesst er wohl in seine Weine. (Und am meisten Geld wohl auch…). Drei seiner Güter liegen in St-Emilion: Chateau Rocheyron (das er zusammen mit Pingus-Gründer Peter Sisseck besitzt), Chateau Péby Faugères und Faugères. Die beiden Letzten erwarb er 2005. Für richtig grosses Aufsehen sorgte der Péby mit dem Jahrgang 2005, als er 100 Parker-Punkte einheimsen konnte…

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Wie ein gestrandetes Ufo überragt das von Mario Botta konzipierte Château Faugères die Region. Alain Kunz

 

Wir haben das Gut besucht, dessen Keller der Tessiner Stararchitekt Mario Botta konzipiert hat, vier Jahrgänge Faugères und zwei Péby degustiert. Letzterer ist Weltklasse – ohne Wenn und Aber!

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Suchbild: Wer findet den Fotografen? Alain Kunz

 

Château Faugères 2010: Tolle frische, ausladende, sehr beerige Nase, Tabak- und Kaffeenoten, im Gaumen Power, Kräuter und Würze, dunkle Früchte, fast etwas kompottig, enorme Power, tolle Länge. Score: 17,5/20

Château Faugères 2012: Tolle fruchtbetone Nase, zwischen Kirschen und Johannisbeeren, Mineralität und Würze, im Gaumen präsente Tannine, elegante Power, viel Druck, harmonisch und doch ein bisschen rau, frisches Finish. Score: 17,5/20

Château Faugères 2013: Tolle würzige, leicht medizinale und zältlige Nase, Ricola, im Gaumen rotbeerig, rechte Säure, adstringierende Tannine, Eleganz, frisches, minziges Finish, Länge okay.
Score: 17/20 (CHF 29.15. www.gerstl.ch)

Château Faugères 2014: Warme, marmeladige Nase, Brombeere, auch rote Früchte, richtige Beerenpower! Im Gaumen eher Landwein-mässig, Frucht, knackige Säure und Tannine, wird gegen Ende elegant, schönes kräuteriges Finale. Score: 16,5/20

Château Péby Faugères 2011: Enorm ausladende Nase, etwas Stallnoten, reife Früchte, konzentriert bis leicht kompottig, im Gaumen mineralisch, Power ohne Ende, reife Tannine, Würze, frisches, sehr langes Finale. Score: 18,5/20 (CHF 95.—für Jahrgang 2008. www.gerstl.ch)

Château Péby Faugères 2013: Dezente Nase, Zedernholz, etwas Rauch, sehr zurückhaltend, im Gaumen Finesse, Power mit angezogener Handbremse, knackige Säure, Druck, Frucht, tolle Länge. Score: 18/20 (CHF 95.—für Jahrgang 2008. www.gerstl.ch)

 

PONTET-CANET: ZWEI MAL HUNDERT PUNKTE!

Lange fristete das Château Pontet-Canet ein Mauerblümchen-Dasein. Eines, das maximal seiner Klassifizierung aus dem Jahre 1855 entsprach: Als 5ème Grand Cru Classé stand es im grossen Schatten der Besserklassierten. René Gabriel schrieb in «Bordeaux total»: «Früher weigerte ich mich sogar an Banketten von diesem Wein gratis trinken zu müssen. Heute bestelle und bezahle ich ihn gar selbst!» Seit 1994 ist das Pauillac-Schloss – und damit verlassen wir für dieses Zwischenkapitel Saint-Emilion – ein hundertprozentig sicherer Wert. 90% des Ertrags gehen in den Hauptwein, von dem es im Schnitt 400 000 Flaschen gibt. Fantastisch! Und seit Besitzer Alfred Tesseron (Foto) das Familienweingut renoviert und auf Biodynamie umgestellt hat, kratzt es an die Pforte des Weinolymps! Die Jahrgänge 2009 und 2010 wurden von Robert Parkers Juroren mit 100 Punkten! Es sind in der Tat wunderbare Weine, die allerdings den Makel praktisch aller 100-Punkte-Weine haben: den massiv gestiegenen Preis! So halten wir uns an den 2013er, der ebenso das Potenzial zur Maximalnote hat. Und einen Drittel der hochdekorierten Zwei kostet!

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Mit der Umstellung auf Biodynamie kletterte Château Pontet-Canet von Besitzer Alfred Tesseron (hier bei der Gerstl-Primeur-Degustation in Zürich) in den Weinolymp. Alain Kunz

 

Château Pontet-Canet 2013, Pauillac: Medizinale Nase, viel Kräuter, Eukalyptus, dezente Frucht, Espresso, im feingliedrigen Gaumen hoch elegant, ja aristokratisch zart, von allen einen Wein gross machenden Komponenten findet sich der perfekte Hauch: Tannine, Säure, Beerenfrucht. Und das Finale ist sensationell lang. Bordeaux at its best! Score: 19/20 (CHF 88.80. www.gerstl.ch)

 

MIT BLICK GRATIS AN DIE BESTE BORDEAUX-DEGU DES JAHRES!

Es ist fraglos der tollste Bordeaux-Anlass des Jahres. Wenn der Waadtländer Weinhändler Daniel Gazzar ruft, dann reisen die Chateau-Besitzer und –Weinmacher aus der berühmtesten Weinregion der Welt nach Zürich. Diesmal sind es über 70, die diesen Donnerstag in den Papiersaal beim Sihlcity kommen! Einige Namen gefällig? Beychevelle, Canon, Figeac, Giscours, Lascombes, Léoville-Bartin, Pape-Clément, Pichon Longueville Comtesse de Lalande, Léoville-Poyferré und, und, und.

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Schon eine Stunde vor Türöffnung stehen die Wein-Freaks für die beste Bordeaux-Degu des Jahres im Papiersaal an. Alain Kunz

 

Das alleine ist schon speziell genug. Doch es kommt noch besser: Sie alle präsentieren den Jahrhundert-Jahrgang 2015 «en primeur», wie das in Frankreich heisst. Also bevor der Wein in die Flaschen abgefüllt wird. Sie können also die grössten Weine Frankreichs degustieren wie die Kritikerpäpste dieser Welt. Und es kommt noch besser: Die ersten fünf Blick.ch-Leser, die sich anmelden geniessen Gratis-Eintritt an die Degustation des Jahres! Sie bezahlen also null statt 100 Franken. Dazu brauchen Sie bloss bei der Ticketbestellung auf www.gazzar-weine.ch. den Vermerk „BLICK-GAZZAR“ anzubringen. Klappts nicht mit den Gratis-Tickets kann man eine Karte immer noch käuflich erwerben. Wichtig: Pünktlich im Papiersaal sein! Denn der Andrang wird gross und die Zeit limitiert sein! Die Degu dauert von 16 bis 20 Uhr.

 

WEIN DER WOCHE: VIEL BORDEAUX FÜR WENIG GELD

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Bordeaux ist teuer. Bordeaux ist unbezahlbar. Bordeaux ist für Snobs. Quatsch hoch drei! Der grösste Verfechter der Antithese ist der Weinmacher und Gutsleiter des berühmtesten Bordeaux-Châteaus: Olivier Berrouet. Ein geschichtsbeflissener junger Mann, der nicht nur an den grossen Namen „seines“ Weinguts denkt, sondern auch an die vielen kleinen Winzer rundherum: „Kommt her und probiert diese Weine! Das ist das Erbe unseres Terroirs. Viele machen wunderbare Weine. Nur kennt man sie nicht. Was hingegen zum Vorteil hat, dass sie nicht viel kosten.“ Solch einen kleinen Bordeaux haben wir zum Wein der Woche erkoren:

  1. Château Fleur Haut Gaussens 2009, Bordeaux Supérieur, Vérac: Understatement-Nase mit schönen Aromen von Chriesi, Zedernholz, florale Noten, Würze im Gaumen schlank, reife Tannine, etwas grün, Lakritze und Cassis, recht frisch, mittleres Finish. Score: 16,5/20 (CHF 14.--. www.gazzar-weine.ch)

WO GIBTS WAS ZU DEGUSTIEREN?

  • 21. April. 16 bis 20 Uhr. Bordeaux-Primeurs 2015. Wenige Monate nach der Ernte können die Weine des Jahrgangs 2015 en primeur verkostet werden. Das bringt nur Weinhändler Gazzar fertig. Über zwei Dutzend Chateaus präsentieren ihre Junggewächse, darunter Figeac, Léoville-Barton, Canon-la-Gaffelière, Talbot. Eintritt: CHF 100.--. Papiersaal Sihlcity, Zürich. www.gazzar-weine.ch.

  • 21. April, 16-20 Uhr. Arrivage Bordeaux 2013. Die Weine werden vom Wine&Design-Team ausgeschenkt. Gratis. Anmeldung an: info@weinunddesign.ch. Wein & Design, Rheinsprung 1, Basel. www.gerstl.ch.

  • 22. bis 24. April. Freitag 15-20.30, Samstag 11-18, Sonntag 11.30-17 Uhr. Weinfestival SiebeDupf. 20 Internationale Spitzenproduzenten sind zu Gast. Gratis. Kellerei SiebeDupf, Kasernenstrasse 25, Liestal. www.siebe-dupf.ch.

  • 25. April. 17 bis 20 Uhr. Viel Neues von der Insel - Weine aus Zypern. Fünf zyprische Top-Kellereien präsentieren ihre neuen Crus aus autochthonen und internationalen Traubensorten. Dazu gibts raffinierte Häppchen. Gratis. Anmeldung erwünscht. Wolfbach 11, Wolfbachstrasse 11, Zürich. www.mettlervaterlaus.ch.

  • 26. April. Ab 16.30 Uhr. Genfer Weinpassion. Die besten Weine aus der Region Genf laden zum Rendez-vous. 17.15 Uhr Kulinarisches Genf: Food-Intermezzo. 17.15-17.45 Uhr Die Genfer Vielfalt: Regionale Spitzengewächse in all ihren Erscheinungsformen. Seminar mit Vinum-Chefredaktor Thomas Vaterlaus. Frei mit Anmeldung bis 22. April. Tageskasse: CHF 10.--. Hotel Schweizerhof, Bern. www.vinum.ch. www.lesvinsdegeneve.ch.

  • 28. April. 14-21 Uhr. Weine aus Übersee. 35 Weine stehen bereit aus Australien, Neuseeland, USA, Mexiko, Argentinien und Südafrika. Eintritt: CHF 20.--. Paul Ullrich AG, Untere Rebgasse 18, Basel. www.ullrich.ch.

  • 29. und 30. April. Freitag ab 17 Uhr, Samstag ab 10 Uhr. Neuenburger Tage der offenen Weinkellereien.  36 an der Zahl. Samstag kostenloser Bustransfer innerhalb des Weinanbaugebiets. Gratis. www.neuchatel-vins-terroir.ch.

  • 30. April und 1. Mai. Offene Weinkeller in der Deutschschweiz. Es bei uns ist zur Tradition geworden, am Tag der Arbeit (und am Vortag) Wein zu degustieren. Winzer aus allen Deutschschweizer Weinkantonen, dem Drei-Seen-Land und dem Fürstentum Liechtenstein öffnen ihre Türen. Meist mit Rahmenprogramm. Gratis. Welche Betriebe mitmachen finden Sie auf: www.offeneweinkeller.ch.

  • 2. Mai. 15 bis 21 Uhr. Weine aus dem Alentejo. Mittlerweile sind die einstigen Fruchtbomben aus dem südlichen Portugal zu terroirbetonten, filigranen Weinen mutiert. 18 Winzer präsentieren diese neue Vielfalt. Seminare um 17.30 Uhr (Weissweine aus Antão Vaz und anderen Sorten) und um 18.30 Uhr (Rotweine aus Alicante Bouschet and anderen Sorten). Folium des Papiersaals, Sihlcity, Zürich. Gratis. Anmeldung erforderlich unter: www.mettlervaterlaus.ch.

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LES  VINIFILLES: EIN BATAILLON VON WINZERINNEN

Am Donnerstag, 28. April erwartet den geneigten Weinfreund in der Cigarettenfabrik in Zürich ein Anlass der besonderen Art. Die Vinifilles sind zu Gast. Das sind 17 schöne, aufmüpfige, geniesserische, liebenswerte, zupackende Winzerinnen aus dem Languedoc-Roussillon. Die Vinifilles haben sich 2009 zusammengetan, um sich für den Weinbau in ihrer Region einzusetzen. Ein Bataillon von Winzerinnen, das der Griesgrämigkeit den Kampf angesagt hat. Sie sehen sich als Revoluzzer, der Wein und die Trauben sind ihr Graal – und sie wollen die Dinge vorantreiben. Testen Sie sie. Am 28. April von 15 bis 20 Uhr. Cigarettenfabrik, Sihlquai 268, Zürich. Ab 18 Uhr gibts Spezialitäten aus dem Midi. Eintritt mit Anmeldung gratis, sonst CHF 20.--. www.weininfo.ch.

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Publiziert am 17.04.2016 | Aktualisiert am 14.11.2016
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