Für Sie degustiert: Balkan-Weine Von Topklasse bis wegschütten, bitte!

Ebenso wenig wie Weine aus der Schweiz auf dem ganzen Planeten ein Begriff sind, kennen wir bei uns jene aus der Balkan-Region. Dabei gibt es durchaus die eine oder andere Entdeckung zu machen. Let’s go!

Brandheisser Serbien-Export: Die drei Aleksic-Girls treten allmählich in die Wein-Fussstapfen der Eltern. play

Brandheisser Serbien-Export: Die drei Aleksic-Girls treten allmählich in die Wein-Fussstapfen der Eltern.

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Rumänien, Serbien, Bulgarien: Nicht eben diejenigen Länder, die einem zuerst in den Sinn kommen, wenn es um Wein geht. Schauen wir mal in den Kleinen Johnson, die Wein-Taschenbuch-Referenz. Rumänien sind immerhin drei Seiten gewidmet. Nicht ganz überraschend, denn aus dem Dracula-Land kommen am zwölftmeisten Weine weltweit, am sechstmeisten aus Europa.

Topmoderne Kellerei LacertA: Typisch für Rumänien. play
Topmoderne Kellerei LacertA: Typisch für Rumänien. ZVG

 

Über Serbien verliert Herr Johnson gerade mal neun Zeilen. Bulgarien widmet er zwei Seiten. Immerhin. Zum Vergleich: Die Schweiz wird auf acht Seiten gewürdigt. Einzig aufgrund unserer Weinqualität auf Weltklasse-Niveau. Keineswegs wegen der homöopathischen Produktionsmengen. Noch viel weniger wegen der Erhältlichkeit im Ausland. Die Schweiz exportiert gerade mal ein Prozent ungerade der Totalproduktion!

 

RUMÄNIEN: TOPMODERNE KELLEREI LACERTA

Ganz ähnlich siehts in Rumänien aus. Die Söhne und Töchter von Dracula trinken ihr Rebenblut auch am liebsten selber. Nur gerade fünf Prozent werden exportiert. Die Geschichte des Weinbaus zwischen Karpaten und Siebenbürgen ist übrigens uralt, nämlich über 6000 Jahre!

Der Tokeh, eine Gecko-Art, ist das Wahrzeichen von LacertA, weil dieser einst Lacerta Gecko hiess. play
Der Tokeh, eine Gecko-Art, ist das Wahrzeichen von LacertA, weil dieser einst Lacerta Gecko hiess.

 

Ganz anders LacertA, ein Weingut 100 km ausserhalb von Bukarest in der Region Muntenien, die auf demselben Breitengrad wie die Toskana oder das Bordelais liegt. Hier werden in einer brandneuen und topmodernen Kellerei Weine von erstaunlicher Qualität gekeltert. Nicht alle, aber einige sind gar Topklasse.

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Allen voran der Cabernet Sauvignon Reserva 2011 (Foto), der durch Eleganz besticht. Obwohl er enorm modern ist, also fruchtig, füllig und etwas holzbetont, ist die Säure knackig, das Finale eukalyptisch und recht lang. Ein Wein, der vorbehaltlos Spass macht. (Score: 17,5/20. CHF 28.20. www.delicium.ch). Auch der Sauvignon Blanc Reserva 2011 ist ganz toll. Die Nase enorm mineralisch und frisch, besticht er durch Aromen nach Feuerstein und frisch geschnittenem Gras. Dank der Barrique hat er einen rechten Schmelz im Gaumen. Eine knackige Säure prägt den Wein. (Score: 17/20. CHF 22.20. www.delicium.ch). Auch positiv aufgefallen ist die Cuvée IX 2012, eine Assemblage aus Cabernet Sauvignon, Merlot, Syrah und der autochthonen Rebsorte Feteasca Negra. Ein enorm beeriger Wein, der ein bisschen eingekocht und portish wirkt, dem die Homogenität ein klein wenig abgeht. Was eine noch höhere Punktzahl verhindert. (Score: 16/20. www. 28.90. www.delicium.ch).

Wie bereits gesagt: LacertA – topmodern! play
Wie bereits gesagt: LacertA – topmodern! ZVG

 

Weiter degustiert haben wir den weissen Feteasca Alba (15,5/20), den einfachen Sauvignon Blanc (14,5/20), die weisse Cuvée X aus Sauvignon Blanc, Pinot Gris, Chardonnay, Rheinriesling und Feteasca Alba (15,5/20) und den Feteasca Negra (14/20).

 

SERBIEN: BRANDNEU IN DER SCHWEIZ

Nächste Destination: Serbien. Auch hier ist die Weinbaugeschichte alt, 2000 Jahre nämlich, und geht auf den römischen Kaiser Probius zurück. Unter Tito gehörte Jugoslawien zu den zehn wichtigsten Weinproduzenten der Welt: 6 Millionen Hektoliter jährlich produzierten die Genossen. Mit dem Zusammenbruch des Grossreichs brach auch die Weinindustrie zusammen.

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Die Weingärten von Aleksic: Akkurat zurückgeschnitten, in preussischem Reih und Glied. ZVG

 

Heute hat Serbien wieder 200 Winzer. Auch hier sind wir bei denselben Breitengraden wie in der Toskana und im Bordelais. Die Weingüter sind teils 700 Meter hoch gelegen. In der Schweiz waren sie bis vor kurzem gänzlich unbekannt. Bis das Berliner Startup Samovino in Zusammenarbeit mit dem Genfer Online-Shop Wiine.me im Frühling dieses Jahres die ersten sechs Weine anzubieten begann.

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Drei davon haben wir degustiert. Zwei haben uns mittelmässig begeistert, der Vila Vina 2015 aus der autochthonen Sorte Tamjanika (14/20) und die Cuvée Angel 2010, eine Assemblage aus Merlot und ein bisschen Prokupac (14,5/20). Ganz anders der Sevdah 2015 des Weinguts Aleksic aus der autochthonen Rebsorte Smederevka, der mit einer ganz feinen, filigranen Nase betört, einen mineralischen Touch und Zitrusnoten aufweist und auch im Gaumen zerbrechlich und dadurch und wegen des Säurerückgrats elegant bleibt bis zum leicht vegetalen Finish. Für elf Franken kann man sagen: Ein echter Preis-/Leistungsknaller! (Score: 16/20. CHF 11.--. www.wiine.me).

 

BULGARIEN: BURGOZONE UND DER CABERNET FRANC

Burgozone heisst Festung – nomen est omen. play
Burgozone heisst Festung – nomen est omen. ZVG
 

Letztes Ost-Reiseziel: Bulgarien. Hier lag das historische Thrakien. Womit wir wissen: Auch hier ist der Weinbau uralt, geht bis ins achte Jahrhundert vor Christus zurück. Der thrakische Wein war gar im gesamten römischen Imperium bekannt. Im Mittelalter hielten Mönche das Fähnlein des Weinbaus in der Region aufrecht, bevor die die Osmanen ihn gänzlich vernichteten. Doch die Weinindustrie stand auf. Zuerst dank Genossenschaften. Im Sozialismus wurde fast alles verstaatlicht und 1990 alles privatisiert. Da stehen wir nun, und durchaus am Anfang der Qualitätsoffensive. Diese kostete über der Hälfte der vor zwei Jahren noch produzierten fast zwei Millionen Hektoliter Wein den Kopf. Denn rein auf Quantität ausgerichtete alte und miserabel gepflegte Weinberge wurden rigoros ausgerissen und neu bepflanzt. In zwei Regionen dürfen Weine mit geschützter geographischer Angabe produziert werden: In der Donauebene im Norden und in der Thrakischen Tiefebene im Süden des Landes.

Wenn die bulgarischen Weine einen grossen Auftritt in der Schweiz haben, ist auch die Frau Botschafterin zugegen: Meglena Plugtschieva (rechts), neben Biliana Marinova von Burgozone. play
Wenn die bulgarischen Weine einen grossen Auftritt in der Schweiz haben, ist auch die Frau Botschafterin zugegen: Meglena Plugtschieva (rechts), neben Biliana Marinova von Burgozone. Alain Kunz

 

Wir haben die Weine von drei Kellereien verkostet: Burgozone am Ufer der Donau, Edoardo Miroglio Winery im Südosten und Katarzyna Estate in Svilengrad, im sogenannten Niemandsland in der Thrakischen Tiefebene, dem ehemaligen Grenzgebiet zwischen Bulgarien und Griechenland, einer jahrzehntelang unbewohnten Gegend. Kurzfazit: Es gibt alles. Von Weltklasse bis zu ungeniessbar (was mittlerweile ganz selten geworden ist…). Im Detail:

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Von Burgozone, einem 2002 gegründeten Familienbetrieb hat uns der Cabernet Franc 2012 (Foto) fast umgehauen. Eine teerig-rauchige Nase eröffnet mit viel Würze, leitet über zu toller Frische und Schmelz im Power-Gaumen mit starker Mineralität und wunderbarer Länge. Dafür gibts 17,5/20 Punkten (CHF 19.90. www.bwino.ch). Restlos überzeugt hat uns auch der Chardonnay 2014 mit seiner Sauberkeit, den Ananas-Noten, seinem Potpourri an exotischen Früchten, seiner schönen Säure und der Filigranität: 17/20 Punkte (CHF 20.90. www.bwino.ch). Auch der in der Schweiz leider nicht erhältliche Merlot 2012 hat mächtig Eindruck gemacht: 17/20. Am anderen Ende der Skala steht der Pinot Noir. Ein Wein, so überflüssig wie Haarausfall. Modriger Cassis-Sirup. Ein Kunstprodukt. Wegschütten, untrinkbar! Zum Glück importiert auch den niemand.

Miroglio-Export-Managerin Sylvia Taskova: Schade gibts den Brut von EM nicht in der Schweiz. play
Miroglio-Export-Managerin Sylvia Taskova: Schade gibts den Brut von EM nicht in der Schweiz. Alain Kunz

 

 

Auf zu Edoardo Miroglio, dessen Brut 2008 (Foto) wunderbar ist: Ein Schaumwein mit schönen Hefenoten, viel Frische, knackiger Säure, wunderbarer Perlage und toller Länge. Dafür gibts 17,5/20 Punkte. Schade, findet man den Wein nicht bei uns.

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Den Elenovo Mavrud 2011 hingegen schon. Der kommt etwas schweflig daher, wirkt minimal parfümiert, im Gaumen dennoch recht elegant mit geschliffenen Tanninen, trinkig, schön. Score: 16,5/20 (CHF 22.50. www.kantos.ch). Übrigens: Der EM Pinot Noir skort mit 16/20 Punkten, was aufzeigt: Man kann in Bulgarien auch schöne Pinots machen!

Auf Katarzyna wird Farbenpracht gross geschrieben. play
Auf Katarzyna wird Farbenpracht gross geschrieben. ZVG

 

Den Bulgarien-Abschluss bildet Katarzyna, dessen interessantester Wein der Mezzek Mavrud 2014 aus der Osteuropa-Traube Mavrud ist. Eine Landwein-mässige Nase, erdbeerig, kräuterig. Ein schöner Fluss im Gaumen, Leichtfüssigkeit, dennoch kräftige Würze und ein mittleres Finish machen den Wein enorm trinkig. Score: 16/20 (CHF 14.40. www.am-import.ch). Auch gut: Der Contemplations Merlot/Malbec 2013: Score 15,5/20 (CHF 21.50. www.am-import.ch).

 

 

CHARLES SMITH: 120 MILLIONEN FÜR TEUFELSWEINE UND CO.

Kult macht Kohle! Und das so richtig! Charles Smith keltert seit 1999 in Washington. Er macht gute Weine, keine Frage. Aber aufgefallen ist er dann doch eher wegen seiner Marketing-Strategien. Dafür stehen die coolen Kultetiketten wie der Samt-Teufel. Und der Winzer selbst: Lange blonde Locken. Schwarze T-Shirts. Schwarze Sonnenbrille. ZZ Top meets Blues Brothers. Das ist Charles Smith.

Cool, cooler, Charles Smith: Schwarze T-Shirts, schwarze Sonnenbrille, blonde Locken, Metal-Fan – und nun 120 Millionen Dollar reicher. play
Cool, cooler, Charles Smith: Schwarze T-Shirts, schwarze Sonnenbrille, blonde Locken, Metal-Fan – und nun 120 Millionen Dollar reicher. ZVG

 

Und diese Coolness hat nun sein Portemonnaie prall gefüllt. Für 120 Millionen Franken hat er seine fünf Kultlabel-Weine – Jahresproduktion über fünf Millionen Flaschen - Kung Fu Girl Riesling, Chateau Charles Smith, Boom Boom Syrah, Eve Chardonnay und Velvet Devil Merlot an den Giganten Constellation Brands aus New York verkauft.

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Das sei weder ein Rückzug aufs Altenteil, betont Smith: «Ich bin ja erst 55. Da darf sich niemand ausruhen. Ich habe noch ganz viele Pläne.» Und auch vom Verkauf seiner Seele will der umtriebige Winzer nichts wissen: «Erstens werde ich trotz des Verkaufs ein starkes Auge auf die Produktion werfen. Zweitens bleiben mir meine anderen Weine wie K Vintners und meine High-End-Abfüllungen. Und drittens ist es für die Weinregion Washington ein gewaltiger Vorteil, wenn ein Riese wie Constellation hier einsteigt.»

Constellation ist mit über 100 Marken ein Gigant der US-Getränkeindustrie und hat als prominenteste Namen Corona-Bier und Mondavi-Weine in seinem Portfolio. Nun also auch zum Beispiel den Samt-Teufel von Charles Smith, den Velvet Devil (Foto). Die Etikette mit dem Teufels-Dreizack. Wir haben den Jahrgang 2013 (87 Parker-Punkte) degustiert und stellen fest: Es ist ein unprätentiöser Spasswein mit rechter Fruchtsüsse, Power, eher zurückgefahrener Säure und Tanninen, der gegen Ende recht breit und zältlig wird, aber durchaus süffig ist. Score: 15/20 (CHF 16.80. www.ullrich.ch).

 

WEIN(SET) DER WOCHE: BODEGAS TEMPORE

Statt einer Flasche, wie üblich, für einmal zwei (genau genommen gar drei…) Flaschen der Woche. Es sind dies ein Garnacha und ein Tempranillo aus dem aktuellen Probierpaket der Weinhandlung am, Küferweg. Die beiden Weine sind den Geschwistern Paula und Victor der Familie Yago Aznar gewidmet, die Bodegas Tempore im Baja Aragon aufs internationale Podest gehoben haben. Es sind beides organische Weine.

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Der Generacion 73 Garnacha 2015 (Foto) ist enorm fruchtig, hat Schmelz, bleibt eine (Johannis- und Heidelbeeren-)Fruchtbombe mit Struktur und schönen Lavendelnoten gegen Ende. Der Generacion 76 Tempranillo 2015 ist etwas ätherisch, elegant, auch fruchtbetont, hat Teeraromen, wird dann recht burschikos und im Finish fast opulent. Beide Weine skoren mit 16,5/20 Punkten. Der dritte Wein im Probierpaket-Boot ist übrigens der Garnacha Terrae S02 Free, der – nomen est omen – ohne Schwefel auskommt. Er ist rotfruchtig, enorm würzig-kräuterig und im Gaumen dominiert eine Mischung aus grün-vegetalen Noten und Frucht sowie rechter Säure. Im eher kargen Ende dominieren Aromen von Toast. Score: 15/20. Das Paket kostet 35 Franken (statt 42.80 im Einzelverkauf). www.kueferweg.ch.

WO GIBTS WAS ZU DEGUSTIEREN?

  • 25. November. 16 bis 20 Uhr. Gerstl bei Vitrum. Probieren Sie nach Herzenslust über 40 Weine aus dem aktuellen Sortiment. Mit vielen Neuigkeiten und Top-Sellern. Gratis. Muff Haushalt AG/Vitrum, Hauptstrasse 80, Sissach. www.gerstl.ch.

  • 28. November. 16 bis 20 Uhr. Gambero Rosso – Vini d'Italia Tour 2016/17 und Gambero Rosso Experience. Präsentation des 30. Weinführers und Degustation einer Auswahl prämierter Weine. Viele Winzer sind persönlich anwesend. 16 Uhr Seminar. Gratis. Swissôtel, Schulstrasse 44, Zürich-Oerlikon. www.gamberorosso.it.

  • 3. und 4. Dezember. 11 bis 20 Uhr. Party der Keller-WG der Winzer vom Zürichsee. Degu von Schwarzenbach Weine, Lüthi Weinbau, Schnorf Weinbau und des Weinguts Diederik nach der zehnten gemeinsamen  Wümmet. Mit Beizli, BBQ-Smoker sowie Swing mit Café Moustache. Gratis. Reblaube, Meilen. www.keller-wg.ch.

  • 5. Dezember. 16.30 bis 20 Uhr. Best Wines of Sicily. Die ganze Vielfalt des Weinkontinents Sizilien. 13 prestigeträchtige Kellereien wie Donna fugata, Cusumano, Mandrarossa oder Planeta zelebrieren ihre Weine. 17 Uhr Seminar «Grosse Weine mit dem Goût de Terroir» mit Christian Eder. Bei Anmeldung gratis. Tageskasse CHF 10.--. Hotel Metropol, Zürich. www.vinum.ch .

  • 7. Dezember in Basel, 9. Dezember in Zürich, jeweils 17 bis 21 Uhr. Champagner und Schaumweine von Ullrich. Es wird geöffnet, was das Herz begehrt. Dazu gibts frische Austern und Rauchlachs der Familie Dörig und Brandl. Eintritt: CHF 30.-- (ohne Essen). 7.12.: Paul Ullrich AG, Schneidergasse 27, Basel. 9.12.: Paul Ullrich AG, Talacker 30, Zürich. www.ullrich.ch.

 

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Publiziert am 25.10.2016 | Aktualisiert am 25.10.2016
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  • Hermann  Dornauer aus Bishkek
    25.10.2016
    Es gäbe da noch die Firma Stone Castle in Rahovec Somit wären wir dann im Kosovo. Die haben wirklich ganz trinkbare Weine zu sehr erschwinglichen Preisen. Hatte vor Jahren meine Baustelle ca. 1 km von der Weinkellerei entfernt, Reben wohin das Auge reicht. Unbedingt auch den lokalen Raki Rrushi, den gelagerten, probieren. Falls sie zufälligerweise mal dort sein sollten, weiter nach Xërxë fahren und Wiener-Schnitzel im Garten des Hotel Adora geniessen. Der Chef versteht übrigens Schweizerdeutsch.