Die einfachste Sache der Welt: Libanesischer Salat

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Er heisst Fatusch und ist ein fröhlich-buntes Gemisch von allem, was eine appetitlich-leichte Küche ausmacht: grüne Blätter, knackiges Gemüse und eine spritzige Sauce.

Für 2 Personen (oder für 4 Personen zur Vorspeise) brauchen Sie

• 1/3 einer Schlangengurke
• 1 Bund Bohnenkraut
• 1 Bund orientalische Minze
• 1 Peperoni
• 200 g Lattich
• 5 Radiesli
• 4 Tomaten
• 1 Bund glattblättriger Peterli
• 1 Kaffeelöffel Salz
• ¼ Espressotasse Zitronensaft
• 1 Knoblauchzehe, «Ail rose»
• 1 Espressotasse Olivenöl
• 1 Kaffeelöffel Sumak
• 1 Fladenbrot

Das Rezept

1. Den Backofen auf 220 Grad aufheizen. Das Fladenbrot darin knusprig und dunkelbraun backen. Herausnehmen, abkalten lassen und in Stücke brechen.

2. Gurke, Bohnenkraut, Pfefferminze, Peterli, Peperoni, Lattich, Tomate und Radiesli nicht allzu fein schneiden und gut mischen.

3. Salz, Zitronensaft mit dem durchgepressten Knoblauch mischen. Wenn sich das Salz aufgelöst hat, Olivenöl heftig unterschlagen, bis eine Emulsionssauce entsteht.

4. Die Sauce unter den Salat mischen. Diesen locker auf Tellern anrichten und mit dem zerbröselten Brot bestreuen.

5. Alles mit etwas Sumak überstreuen und sofort servieren.

Gewusst wie: Der perfekte Fatusch

• Fladenbrot, wie es die arabische Welt liebt, bekommen sie beim Grossverteiler. Zum täglichen Verbrauch wird es aufgebacken oder wie für unseren Zweck im Ofen oder in der trockenen Pfanne geröstet.

• Es gibt zahllose Pfefferminzarten. Für diesen Salat müssen es zarte, hellgrüne Blatttriebe sein und nicht die dunkelgrünen, schon leicht harten und stark bitteren Blätter.

• Sumak ist eine Pflanze aus dem arabischen und vorderasiatischen Raum. Sie liefert kleine Steinfrüchte, die getrocknet und zermahlen ein angenehm säuerliches Gewürz ergeben. Dem Pulver wird oft Salz beigefügt, um ihm überschüssige Feuchtigkeit zu entziehen. Sumak wird kurz vor dem Anrichten über Salate, Fleisch- und Reisgerichte gestreut.

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