Das etwas andere Kochbuch Kasernenfrass für Feinschmecker

Ehemalige Soldaten, antreten zum Einsatz in der Küche! Gourmet-Versionen der Schweizer Militärklassiker sind zu erobern.

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Essen wie im Militär, aber zu Hause: Das Buch von Daniel Marti zeigt, wie es geht. play

Essen wie im Militär, aber zu Hause: Das Buch von Daniel Marti zeigt, wie es geht.

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Daniel Marti (42) ist Berufsoffizier und Militär-Küchenchef. play

Daniel Marti (42) ist Berufsoffizier und Militär-Küchenchef.

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Kreiert hat sie Daniel Marti (42), Berufsoffizier und Küchenchef. In einem Bildband stellt er Menüs in modernen Varianten für daheim vor. «Beim Militär kochen wir mit 8.75 Franken Budget pro Tag und Soldat», sagt er. «Gute, schmackhafte Küche muss nicht teuer oder kompliziert sein.»

Fleisch und Fisch für das Militär stammen aus der Schweiz, Obst sowie Gemüse kommen möglichst saisonal aus der Region. Beim Blättern und Nachkochen schwingt immer ein bisschen Nostalgie mit: Cordon Feinschmecker bleu mit Fleisch aus der Konserve, Götterspeise aus Militärbiscuits oder gebackene Banane gefüllt mit Militärschokolade. Die beliebte Soldaten-Mahlzeit Suppe mit Spatz, ein rustikaler Eintopf, nennt sich in der feinen Variante Pot-au-feu.

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Marti: «Auch beim Militär isst man heute besser als früher. Altes Kuhfleisch wird nicht mehr verwendet, oft kochen wir heute wie in einer Firmenkantine.» Darunter sind auch internationale Gerichte: Pizza, Kebab oder Curry.

Das Schweizer Heer gibt das Buch heraus, so haben alle Rezepte quasi ein offizielles Gütesiegel. Pro Jahr kocht die Armee elf Millionen Mahlzeiten, bildet in Thun BE jährlich 800 bis 1000 Rekruten in einwöchigen Kursen zu Truppenköchen aus.

Daniel Marti, Das Beste aus der Schweizer Militärküche, Weber-Verlag, 69 Franken.

 

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Pot-au-feu

Rezept für 4 Personen

Zutaten

1,2 Liter Bouillon
Nelken, Loorbeer
720 g Rindsragout gewürfelt
80 g Zwiebeln
240 g Karotten
120 g Stangensellerie
120 g Knollensellerie
180 g Wirz
120 g Lauch
600 g Kartoffeln
5 g Petersilie gehackt
Salz, Pfeffer
 

Zubereitung

Die Bouillon zusammen mit dem Gemüse aufkochen. Anschliessend das Fleisch beigeben und aufkochen, dabei gelegentlich abschäumen. Das Fleisch ca. 1 Stunde kochen lassen.

Das Gemüse und die Kartoffeln in Würfel schneiden, beigeben und weichkochen lassen. Vor dem Servieren gut abschmeclen und mit gehackter Petersilie bestreuen.

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Militär-Cordon bleu

Rezept für 4 Personen
 

Zutaten

Für den Backteig
200 ml Vollmilch
150 g Mehl
1 Ei
Salz, Pfeffer

Fürs Cordon bleu
4 Fleischkonserven
4 Schachtelkäse (Schmelzkäse)
Öl zum Frittieren
 

Zubereitung

Das Eigelb mit der Milch und dem Mehl zu einem glatten Teig vermischen und würzen. Das Eiweiss aufschlagen und unter den Teig ziehen. (Die Teigmenge reicht für zehn Militär-Cordon bleu.)

Das Konservenfleisch in zwei gleichmässige Scheiben schneiden, den Schmelzkäse zwischen die Fleischscheiben leben und mit zwei Zahnstochern fixieren. Das Cordon bleu durch den Backteig ziehen und anschliessend im heissen Öl backen.

Mit einer braunen Bratensosse, Bratkartoffeln und grünen Bohnen servieren.

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Götterspeise

Rezept für 4 Personen
 

Zutaten

200 g Militärbiscuits
150 g Butter
120 g Zucker
200 g Vanillecreme
150 g Apfelmus
10 g Puderzucker
100 ml Vollrahm
 

Zubereitung

Die Militärbiscuits von Hand zerkleinern. Die Biscuitbrösel mit flüssiger Butter und dem Zucker vermischen. Abwechslungsweise Biscuitbrösel, Apfelmus und Vanillecreme in eine Schüssel oder Kuchenform einschichten. Die Oberfläche mit Puderzucker stäuben und nach Belieben mit geschlagenem Rahm servieren.

Anstelle von Apfelmus können auch andere Fruchtkompotte verwendet werden.



 

 

Publiziert am 25.11.2015 | Aktualisiert am 26.11.2015
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2 Kommentare
  • Peter  Leo 26.11.2015
    Der Titel ist schon sehr despektierlich. In der Miltärküche wurde und wird gezeigt, wie man mit preiswerten Zutaten nahrhafte Mahlzeiten zubereitet. Wenn ich dann den teuren Schnick-Schnack in gewissen Lokalen denke......
  • Hermann  Kuch aus Dintikon
    26.11.2015
    Man möchte gerne einen Kommentar schreiben zu dieser Tat. Aber was solls, die Richter werden den Bubeli in eine Anstalt stecken für ein paar Jahre, statt für 20 Jahre in den Knast. DAs mit dem Jugendstrafrecht war einst mal eine korrekte Sache. Heute keineswegs mehr. 30 Prozent der strafrelevanten Taten werden von Unter-20-Jährigen verübt, die hart bestraft werden müssen. von wegen Wiedereingliederung.....