Speck-weg-Blog Was alle immer wissen wollen

  • Publiziert: 14.04.2010, Aktualisiert: 03.01.2012
  • Von Lorenz Keller

FCZ-Sportchef Fredy Bickel und Redaktor Lorenz Keller berichten in diesem Blog über das Abnehmen mit BLICK eBalance. Heute: Die persönlichen Tipps.

Es ist schon so, kaum hat man mit Abnehmen begonnen (und sind dann eventuell auch erste Resultate sichtbar), ist das Speck-weg-Programm ein Dauerthema. Ob bei der Familienfeier, am Arbeitsplatz oder mit Freuden – immer wird man darauf angesprochen. Und erzählt natürlich auch gerne von seinen Erfahrungen.

So fällt einem erst auf, wie viele Menschen sich mit dem Thema Gewicht beschäftigen. Weil sie auch Mühe haben, den Verlockungen unserer Überflussgesellschaft immer zu widerstehen oder weil sie sich vielleicht gar noch nicht mit Ernährung beschäftigt haben, aber merken, dass es mit zunehmendem Alter, mehr Stress im Beruf, weniger Sport, immer schwieriger wird, das Wohlfühlgewicht zu halten.

Erstaunlich ist, wie viel „Bewunderung“ gezeigt wird. Dabei finde ich gar nicht, dass ich eine so grosse Leistung erbringe. Klar, Abnehmen erfordert Disziplin, manchmal „leidet“ man auch ein wenig. Aber wenn man realistische und gesunde Ziele anstrebt, also 0,5 bis 1 kg pro Woche, und nicht 5 oder 10 kg, dann erfordert abnehmen gar nicht eine so grosse Leistung.

Das Geheimnis ist vielmehr, dass man sich viele Dinge bewusst wird und sie langsam und schrittweise verändert. Bis man automatisch richtig isst. Bei anderen sind es Süssigkeiten, bei mir war es die Menge. Ich habe grossen Hunger, den ich vor allem bei den Hauptmahlzeiten stille. Zwei Steaks? Kein Problem. Und dann gerne noch Beilagen, Salat und ein Dessert dazu.

Wer beginnt, die Kalorien zu zählen, merkt schnell, dass das so einfach nicht aufgehen kann. Also habe ich begonnen, in kleinen Schritten mein Verhalten zu ändern. Nur noch ein grosses Steak, dazu viel Gemüse oder viel Salat. Und wenn ich nachher noch Lust habe, esse ich Gurken oder Rüebli mit ein wenig Aromat. So ist mein Hunger befriedigt und trotzdem überschreite ich die Grenze von rund 2000 Kalorien pro Tag nicht.

Ein wenig Verzicht gehört auch dazu. Bei mir sind es sicher Desserts und vor allem Brot. Andere werden beim Wein, bei Schokoriegeln oder beim morgendlichen Gipfeli verzichten müssen – und stattdessen auf Quark mit Flöckli, auf Früchte oder Gemüse setzen. Mir jedenfalls ist auch beim Abnehmen die Lust am Essen nicht vergangen. Sushi, Fisch und Meeresfrüchte, auch ein gutes Stück Fleisch – das kann ich mir weiterhin gönnen. Und statt eine Packung Guetzli aus dem Supermarkt kaufe ich mir lieber ab und zu eine Kleinigkeit aus der Konditorei. Qualität statt Menge – manchmal reichen solche kleinen Alltagsveränderungen, um in kleinen Schritten abzunehmen.

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1 Speck-weg-Blog Das Kreuz mit dem Brotbullet

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