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Nun, mit den Schiedsrichtern habe ich mich eigentlich diese Rückrunde in der Fussball-Meisterschaft versöhnt. Ruhig bleiben, die Fehler zuerst bei sich selber suchen und auch nicht reklamieren, wenn der Gegner ein Tor kurz vor Schluss mit vorgängiger Beihilfe der Hand erziehlt. Gut so.
Es bringt auch nichts, das Reklamieren... Und wenn man ganz ehrlich ist: Ob wir auf dem Fussballplatz gewinnen oder verlieren, liegt an uns selbst und nicht am Schiedsrichter.
So ist es jedenfalls im Sport. Im Sport, ja! Aber wenn es um mein Privatleben geht, sieht die Sache natürlich ganz anders aus! Da darf ich ungestört ablästern!
Der Schiedsrichter, der die Notenvergabe bei BLICK eBalance unter sich hat und mich in in der ersten Bewertung des grossen Abnehm-Wettbewerbs nur auf Platz vier setzte – also, dieser Schiedsrichter hat keine Ahnung, was harte, faire, korrekte und seriöse Arbeit bedeutet.
Unglaublich, da verliert man glatt die Freude am Abnehmen. Ich mache nun tatsächlich täglich Sport. Doch wie wird dies gewertet? Da kriege ich tatsächlich lächerliche 7 von 10 Punkte! Was soll ich tun? Meine Arbeit als Sportchef niederlegen und täglich mit dem FCZ mittrainieren? Komme ich dann auf 10 Punkte?
Und mein Essverhalten: Jeden Mittag nehme ich mich zusammen, verzichte auf Beilagen und Dessert. Gut ... und um ehrlich zu bleiben, den Abend habe ich noch nicht so sehr im Griff. Aber trotzdem: eine 6. Ich werde um meinen harten Kampf betrogen!
Ich haue ab sofort wieder jeden Mittag Pommes und Spaghetti rein! Und ebenfalls ab sofort erkläre ich allen Schiedsrichtern wieder den Kampf! Die wollen es so, die sind völlig gegen mich, die fangen wieder an! Zudem bin ich sicher, dass Schiedsrichterboss Urs Meier hinter dem Ganzen steckt. Er treibt mit mir ein böses Spiel. Erst lässt er mich mit dem FCZ kaum gewinnen, und nun lässt er mich auch noch meinem persönlichen Kampf verlieren. Urs, ab sofort sind wir Kollegen gewesen!
Fredy Bickel- Keystone