Speck-weg-Blog Ferienzeit – und der Bauch wächst

  • Aktualisiert am 13.01.2012
  • Von Lorenz Keller

FCZ-Sportchef Fredy Bickel und Redaktor Lorenz Keller berichten in diesem Blog über das Abnehmen mit BLICK eBalance. Heute: Wie schwierig es ist, in den Ferien das Programm durchzuziehen.

Nur eine Woche war ich weg – und schon gerät das Projekt «Speck weg» in Gefahr. Ein halbes Kilo pro Woche verlieren? In den Ferien ein hoffnungsloses Unterfangen. Klar, die Hälfte der Zeit war ich unter Extrembedingungen unterwegs. Karneval im Rheinland! Da musste ich aufpassen, dass ich nach ein paar Kölsch oder Alt nicht alle Hemmungen verloren habe. Mettbrötchen, Würste, Halve Hahn (Brot mit Käse!) und zum Dessert ein paar Mutzen: Wunderbar, aber leider Kalorienbomben im Multipack.

Wer nicht gleich literweise Bier herunterleert, merkt bald, dass nicht der Alkohol das Problem ist. Sondern eher, dass man in den Ferien auf einmal täglich ausgiebig frühstückt und viel häufiger was Kleines für den Hunger zwischendurch isst als im normalen Alltag. So kommen ganz schnell 2500 Kalorien zusammen, ohne dass Mann allzu sehr über die Stränge schlägt.

Bewusst wurde mir das dann erst am Abend, als ich jeweils versuchte, den ganzen Tag nahrungstechnisch zu rekapitulieren. Schwarz auf weiss habe ich die Abrechnung sogar erst nach Ferien gesehen, als ich die Kalorien in mein Online-Tagebuch eingetragen habe. Das ist ein weiteres Problem auf Reisen: Man führt nicht regelmässig Buch und verliert völlig den Überblick.

Und noch eine dritte Sache ist in den Ferien schwierig: Ein paar Rüebli für zwischendurch, Gemüse statt Sandwich, das gewohnte Sportprogramm – konnte ich alles vergessen. Man ist viel weniger frei, den Alltag zu gestalten. Vor allem wenn man sich und die Begleiter nicht allzu sehr einschränken will.

Mein Tipp nach den ersten Ferien beim Abnehmen: Unbedingt täglich alles notieren, was man gegessen hat. So behält man das Speck-weg-Programm immer im Hinterkopf und schlemmt ganz automatisch etwas kontrollierter. Aber sich auf keinen Fall die Ferienlaune verderben lassen. Auch wenn die Waage nachher ein bisschen mehr anzeigt, ist das kein Weltuntergang.

Wer genussvoll aber nicht übermässig zulangt, wird in einer Woche nicht viel zunehmen – aber erholt und zufrieden retour kommen. Viel schlimmer wäre es, wenn man vor lauter Einschränkungen das Abnehmen ganz aufgeben würde. Ich hatte übrigens Glück: Für mich bedeutete eine Woche Ferien nur eine Woche Stillstand beim Abnehmen.

Konnte sich den Kalorienbomben beim Karneval nicht entziehen: BLICK-Redaktor Lorenz Keller.- BLICK

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