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Für einmal ist es auch für mich schwierig, die richtigen Gedanken zu finden. Denn ans Abnehmen denke ich im Moment kaum. Was mir zeigt, wie Stresssituationen im Job – bei mir die Trainerentlassung beim FCZ und die daraus entstehenden Wirbel – unseren Ernährungsalltag beeinflussen.
Die letzten Tage sind länger und länger geworden. Viele Sitzungen, viele Pressetermine, viele schwierige Gespräche. Das bedeutet völlig unkoordiniertes Essen, umgekrempelte Tagesabläuft und kein Rhythmus. Zuerst habe ich schlicht und einfach keine Zeit zum Essen, bis sich am frühen Nachmittag der grosse Hunger meldet. Meine Mitarbeiterin Stefanie bestellt mir Trockenfleisch. Immerhin hat BLICK eBalance bewirkt, dass ich genau weiss, dass die zwei Stück Pizzabrot als «Beilage» nicht wirklich ideal sind. Doch keine Zeit, um an Alternativen zu denken, denn gleich schon wartet der Pressetreff.
Der Hunger ist immer noch nicht weg. Also greife ich auch beim Apérogebäck zu. Am Abend dann ein wichtiges Gespräch mit Mitarbeitern – was für den Moment sehr auf den Magen schlägt. Immerhin komme ich erstmals dazu, vernünftig etwas Warmes zu essen.
Es ist 23 Uhr, als ich schliesslich zu Hause bin. Kaputt und erledigt. Mit einem Schluck Wein lasse ich den Tag ausklingen, finde endlich etwas Ruhe. Noch etwas Käse, noch etwas Brot. Damit ich am nächsten Morgen wieder fit bin, das bin ich dem FCZ schuldig. Aber auf die Waage stehe ich im Moment nicht. Würde wohl kein gutes Bild geben. Und Sorgen habe ich im Moment eh schon genug.
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FCZ-Sportchef Fredy Bickel. (Keystone)