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Mmmmhhh, so ein Schenkeli ist ein Genuss. Leider nicht mehr so häufig wie früher. Denn wer abnimmt, achtet sich ganz automatisch auf die Kalorien. Und erschrickt manchmal ziemlich fest. 100 Gramm Schenkeli, das macht rund 500 Kalorien. Huch, und schon zwei dieser süssen Backwaren sind etwa 100 Gramm schwer.
Eine süsse Alternative zu finden, ist aber gar nicht so schwer. Weight-Watchers-Backmischung für Zitronenkuchen, das tönt doch schon ganz nach Speck-weg. Leider nur halb, auch dieser Kuchen hat noch rund 300 Kalorien auf 100 Gramm. Ganz ohne Süsses möchte ich wie viele andere Menschen nicht auskommen, aber halt nur noch ganz gezielt. Etwas kleines Feines, statt eine grosse Menge Billig-Guetzli. Kalorien sparen kann man höchstens mit Glacé (Vanille-Rahmglace 170 kcal, Fruchtsorbet 130 kcal). Die meisten anderen Süssigkeiten sind kalorienmässig austauschbar. Darum lieber die Lieblingssorte wählen und geniessen, statt frustriert eine vermeintlich verträglichere Ersatzsüssigkeit essen.
Leider schocken manchmal auch gesunde Naschereien: Berühmt-berüchtigt bei Kilokämpfern etwa getrocknete Früchte und Nüsse. Aprikosen haben so etwa 290 Kalorien, Sultaninen ebenfalls. Studentenfutter hat gar 480 Kalorien auf 100 Gramm. Und Nüsse sind richtige Kalorienbomben mit 500 bis 600 kcal. Wers nicht ganz lassen kann, sollte auch hier unbedingt auf die Menge achten. Denn so ein paar Nüsse sind ganz schnell vertilgt.
Was ich mir auch abgewöhnen musste, ist das kleine Sandwich über Mittag. Da hat auch ein kleines Exemplar schnell rund 400 Kalorien, grosse durchaus 600 bis 700. Und so richtig gegessen hat man danach ja nicht wirklich. Weder ist das Hungergefühl ganz weg, noch hat man selber den Eindruck, «was Richtiges im Magen» zu haben.
Wem jetzt vor lauter Zahlen ganz schwindlig ist: Keine Angst, nur am Anfang des Abnehmens erlebt man diese Schocker. Danach weiss man ziemlich schnell, was die Kalorienbilanz in etwa wie stark belastet. Und kann kleine Sünden, aber auch eine gesunde, ausgewogene Ernährung geniessen – ohne dauernd daran denken zu müssen.
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BLICK-Redaktor Lorenz Keller. (BLICK)