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Immer in den Ferien fällt es mir besonders schwer, mich beim Essen zu beherrschen. Denn dann hat man so richtig Zeit, um zu geniessen. Und gönnt sich viel öfters als sonst einen Besuch in einem schönen Restaurant. Und da möchte ich mich nicht unbedingt extrem einschränken. Ich bin ja schliesslich in den Ferien!
Problematisch ist das vor allem, wenn man nur faul am Strand herumliegt. Denn dann schlägt man nicht nur beim Essen über die Stränge, sondern bewegt sich auch noch weniger als im Alltag. Sprich man dürfte eigentlich noch weniger essen als sonst. Was tun? Das Angenehmste ist sicher, nicht auf dosierten Genuss zu verzichten (und womöglich die ganze Familie zu verärgern), sondern bei Sport und Fitness anzusetzen.
Besonders einfach war das in den Skiferien. Dort bewegt man sich ganz automatisch, zumindest beim Tanzen in den klobigen Schuhen beim Après-Ski. Und wer wirklich den Hang runter wedelt, verbrennt pro Stunde zwischen 400 und 600 Kalorien. Den Apfelstrudel im Bergrestaurant holt man damit locker wieder rein.
Leider ist ja jetzt bald fertig mit Wintersport. Doch auch im Sommer gibts Möglichkeiten, sich in den Ferien zu bewegen, ohne gleich das Gefühl zu haben, Spitzensport betreiben zu müssen. Wie wärs etwa mit einer Wanderung für 600 oder mehr Kalorien pro Stunde? Oder eine Runde schwimmen im Meer (300 bis 400 Kalorien die halbe Stunde)?
Sonst bleibt immer noch die Möglichkeit, mit ausgedehnten Spaziergängen den Ferienort zu entdecken. Das bringt zwar nur 260 Kalorien die Stunde. Aber ich garantiere Ihnen: So viel von Land und Leuten werden Sie bei Ausflügen im Bus oder beim Rumhängen am Pool garantiert nicht sehen.
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BLICK-Redaktor Lorenz Keller (BLICK)