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Während der FC Zürich mir wieder etwas mehr Freude macht, sieht es beim Abnehmen noch nicht so rosig aus. Denn während der Verein mit Kampf und Krampf besser spielt und tatsächlich hin und wieder Resultate einfährt, ist das beim Gewicht verlieren nicht ganz so einfach. Ich kämpfe zwar wie ein FCZ-Löwe, doch die Resultate sind nicht so schnell auf meiner Kilotabelle zu sehen.
Für die Reduktion von 87 kg auf 86 kg brauchte ich wiederum 2 Wochen – ich verliere stetig 500 Gramm die Woche. Eigentlich ja gar nicht schlecht, aber in den letzten Tagen musste ich unheimlich kämpfen, um dieses Minimalziel zu erreichen. Ich habe einen Fasttag eingelegt, mein Sportprogramm nochmals ausgebaut, wollte einfach keine Schwäche zeigen. Nur, etwas gebe ich zu, wird das nächste Kilo wieder so schwierig, bin ich mir nicht sicher, ob ich diese Disziplin, diese Kraft, diesen Willen nochmals aufbringe. Ich merke, wie individuell abnehmen ist. Während die einen ohne Probleme Abstriche machen können, tue ich mich beim Verzicht auf Genuss schwer. Dafür müssen sie beim Fitnessprogramm kämpfen, während mir das relativ leicht fällt.
Abnehmen ist wie Fussball auch eine Sache des Mentalen. Da habe ich einen weiteren „Nachteil“. Ich bin im Vergleich zu vielen anderen schon mit einem relativ tiefen BMI gestartet. Sprich: die vier bisher abgenommenen Kilos sieht man mir nicht wirklich an. Bekannte sagen mir nicht: «He, jetzt hast du wirklich abgenommen!» Sie stellen im Gegenteil immer noch die Frage: «Hast Du schon abgenommen?» Und das ist nicht wirklich motivierend.
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(BLICK)