Speck-weg-Blog Das Kreuz mit dem Brot

  • Aktualisiert am 13.01.2012
  • Von Lorenz Keller

FCZ-Sportchef Fredy Bickel und Redaktor Lorenz Keller berichten in diesem Blog über das Abnehmen mit BLICK eBalance. Heute: Warum Brot auf die rote Liste gehört.

Ich bin zwar nicht ganz so extrem wie Italiener oder Spanier, die sogar zu Pasta und Reis noch Brot verdrücken. Aber ich liebe Kartoffelbrot, Zwirbel, Büürli, Maisbrot, Roggenbrot, Pumpernickel – eigentlich fast alle der über 200 Brotsorten, welche die Schweizer Bäcker Tag für Tag in den Ofen schieben.

Brot gibt leider auch meiner Waage viel Arbeit. Was man da so unscheinbar zum Salat oder zu Fleisch und Käse vertilgt, geht ganz schön auf die Rippen. Ein Stück Weissbrot? Bitte sehr, macht ca. 166 Kalorien. Zum Vergleich: Dafür könnte man ein halbes Kilo Rüebli essen.

Kein Problem, da steige ich halt auf gesundes Körnli-Brot um. Vollkorn-Roggenbrot etwa schmeckt ja auch wunderbar. Aber oh Schreck: Die Kalorieneinsparung beträgt nur gerade 5 Prozent.

Jedes Mal, wenn ich das Brot zusätzlich zum sonstigen Essen eintragen muss, tut das Herz weh. Und Brot (vor allem Weissbrot) sättigt nicht mal besonders gut. Sprich, man kann locker ziemlich viel davon essen und das Hungergefühl geht nicht schnell weg.

Umgekehrt will ich auf keinen Fall ganz darauf verzichten. Wie ein Brotliebhaber dieses Dilemma löst, ist ganz unterschiedlich. Ich zum Beispiel kaufe mir bewusst nur noch jene Mengen, die ich an einem Abend essen will. Also lieber ein Brötchen als ein ganzes Brot. Oder lege mir zumindest abgezählte Scheiben auf den Teller. Als reine «Begleitung» zu Salat reduziere ich den Brotkonsum soweit wie möglich.

Vor allem esse ich nur noch Brot, das mir wirklich schmeckt – und geniesse das so richtig. Kein trockenes Ruchbrot in der Beiz, kein Weissbrot ohne Geschmack. Damit die Kalorienbilanz über die Woche gesehen ausgeglichen bleibt.

Wir freuen uns natürlich auch über Ihre Erfahrungsberichte, liebe Leserinnen und Leser. Wie gehen Sie mit dem Thema Übergewicht um? Wann sollte man etwas gegen den überschüssigen Speck machen? Schreiben Sie uns!

Beisst sich am Brot die Zähne aus: Lorenz Keller.- BLICK

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