Abnehm-Serie Die 10 grössten Essfallen

  • Aktualisiert am 14.01.2012
  • Von Christina Gubler

Gesund ist nicht automatisch kalorienarm: BLICK deckt die populärsten Ernährungs-Irrtümmer auf.

Wenn es mit dem Abnehmen nicht richtig klappen will, liegt das meist nicht am guten Willen. Man scheitert vielmehr an den Tücken des Alltags – und am fehlen-den Wissen. So sind viele Menschen guten Glaubens, gesunde Nahrungsmittel seien selbstredend auch gut für die Figur. Oder es zahle sich auf der Waage aus, fünf statt nur drei Mal am Tag zu essen. «Falsch», sagt Ernährungsberaterin Claudia Müller von BLICK eBalance. «Es zählt allein das Total der aufgenommenen Kalorien.» Wir beschreiben zehn häufige Essfallen und zeigen, wie man ihnen ausweicht.

1. Der Latte Macchiato ist Modegetränk Nr. 1 in der Kaffeebar. Leider schwingt der heisse Mix aus Espresso und viel geschäumter Milch auch beim Nährwert obenaus: 186 Kalorien stecken in einem 3-dl-Glas (ungezuckert). Wer einen guten alten Kaffee Crème trinkt, fährt zehn Mal besser: Das Rähmli hat nur 18 Kalorien.

2. Der Salatteller gilt als ultimativer Gesund- und Schlank-macher. Weil man gern vergisst, die Sauce mitzurechnen. Ein gewichtiger Fehler: Denn (Fertig-)Dressings können mit bis zu 150 Kalorien pro Portion ein paar grüne Blättchen unnötig deftig machen. Wenn man zu Hause und im Restaurant die Öl- und die Essigflasche zur Hand nimmt und den Salat selber anmacht, lassen sich etliche Kalorien einsparen.

3. Kaltgepresstes Olivenöl geniesst bei Abspeck-Willigen hohes Ansehen. Denn es verfügt über viele ungesättigte Fettsäuren und ist deshalb dem Körper zuträglicher als andere Öle und Fette. Nur: Die Kalorienbilanz belastet es genau gleich, gemessen an Butter sogar leicht mehr. Dosieren lohnt sich also auch hier.

4. Der Brotkorb im Restaurant ist so was von gemein. Vom Tischgespräch abgelenkt greift man unkontrolliert zu – und ist dann satt, wenn endlich das Menü serviert wird. Verschwindet auch dieses ganz im Magen, hat man über die Stränge geschlagen. Tipp: Nicht völlig ausgehungert in die Beiz gehen, dann lässt sich der Brotkorb leichter ausblenden.

5. Frischer Ananas zu erliegen, fällt leicht. Weil sie süss schmeckt und trotzdem als Fettfresser gilt. Eine Mär: Die angeblich dafür verantwortlichen Enzyme werden im Darm verbrannt und gelangen gar nie zu irgendwelchen Speckpolstern. Ihnen zu Leibe rücken kann die Ananas also ebenso wenig wie ein Apfel. Weil sie mit rund 50 Kalorien pro 100 Gramm aber Äpfeln entspricht, eignet sich die tropische Frucht durchaus für eine Diät: Sofern man sie einplant und nicht einfach in rauen Mengen mampft.

6. Chips vor dem Fernseher zu naschen ist eine weitverbreitete Angewohnheit. Aber ein gefährlicher Diätkiller – eine Handvoll dieser Knusperware hat 160 Kalorien. Wer auf Knabberzeug nicht verzichten kann, ist mit Salzstängeli oder Popcorn besser bedient: Sie schlagen gut einen Drittel weniger zu Buche.

7. Light-Produkte sind immer willkommen, wo Pfunde purzeln sollen. Doch unkontrolliert konsumieren sollte man sie nicht. Nur wenn das normale Produkt mengenmässig eins zu eins durch die kalorienarme Variante ersetzt wird, sieht man am Ende auf der Waage auch ein erfreuliches Resultat.

8. Frisch gepresster Orangensaft gehört als Vitaminspender zu jedem gehobenen Frühstück. Doch der Gesundtrunk beinhaltet 3 Würfelzucker pro Deziliter, so viel wie Coca-Cola. Alternative: Statt drei Orangen ins Glas drücken die Schnitze von nur einer Frucht essen. So nimmt man weniger Kalorien, dafür mit den Häutchen sättigende Ballaststoffe auf.

9. Bei Pommes Frites das zuckerhaltige Ketchup wegzulassen, zählt zu den vielgehandelten Diät-Geheimtipps. In Wahrheit bringt es wenig: Schon eine kleine Fastfood-Portion der Kartoffelstäbchen taucht auf der Nährwerttabelle mit satten 320 Kalorien auf, eine Portion Ketchup gerade mal mit 27.

10. Jumbo-Verpackungen haben es in sich. Denn sie verändern das Augenmass und verführen dazu, mehr daraus zu essen als vorgesehen. Diesem psychologischen Phänomen lässt sich jedoch ein Schnippchen schlagen: Indem man den Inhalt in Portionen abmisst und nie direkt aus der Tüte isst.

Leichter abnehmen mit BLICK

BLICK und eBalance lancierten vor Kurzem ein gemeinsames Online-Portal, das Abnehmwillige auf ihrem Weg umfassend unterstützt.

Wie aber funktioniert das BLICK-Abnehm-Programm? Als Erstes geben Sie ein, welches Wunschgewicht Sie anstreben. Das Programm sagt Ihnen, ob das Ziel realistisch und vernünftig ist. Auch sonst lassen wir Sie beim Abspecken nicht alleine: Hinter BLICK eBalance steht ein Team aus Ernährungsspezialisten, Ärzten und Fitnessexperten, das per Mail für Fragen erreichbar ist.

Ebenfalls hilfreich: Im Forum können sich Programm-Teilnehmer austauschen. Wer eine Frage stellt, erhält Antworten von Menschen, die in der gleichen Situation stecken.

Unterstützt werden Sie von einer grossen Datenbank, in der Nahrungsmittel, Rezepte und Fitmacher programmiert sind. Wichtig: In kleinen Schritten können Sie die Ernährungsgewohnheiten anpassen, ohne Ihr Leben auf den Kopf zu stellen – beginnen Sie jetzt damit!

Das alltagstaugliche Programm kostet höchstens 70 Rappen pro Tag. Eine Investition in die Gesundheit, die sich auf jeden Fall lohnt.

Weitere Infos auf www.blick.ch/ebalance
Abnehmen mit Ananas? Ein Märchen. Vorsicht ist auch bei Orangen geboten.- Reuters

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