Zubehör von günstig bis teuer Bausatz-Handy von LG kommt Mitte April

Am 15. April startet das neue LG-Flaggschiff in der Schweiz. Das G5 kommt mit austauschbarem Akku und vielen «Friends» - von der VR-Brille bis zum Kamera-Aufsatz.

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Am Mobile World Congress in Barcelona war das LG G5 die grosse Überraschung. Das neue Flaggschiff der Koreaner zeigte sich deutlich innovativer als die Topmodelle der Konkurrenz von Sony oder Samsung. Zentrales Element des G5: Man kann den Akku wechseln, Module aufstecken und eine ganze Familie an Gadget-Friends dazukaufen. 

Am 15. April startet das neue Android-Smartphone in der Schweiz. Mit 699 Franken gehört das LG G5 zu den teureren Modellen und kostet etwa gleich viel wie das Samsung Galaxy S7. Das 5,3-Zoll-Gerät kommt mit dem «Qualcomm Snapdragon 820»-Prozessor und 4 GB Arbeitsspeicher. Die 32 GB Speicher lassen sich mit Karten bis 2 TB erweitern.  

Die Kamera hat gleich zwei Linsen

Spannend ist das Kamerakonzept von LG: Es gibt nämlich gleich zwei Linsen. Eine mit 16-Megapixel-Sensor für normale Fotos. Die 8-Megapixel-Kamera hat eine 135 Grad Weitwinkelblende für Landschaften, hohe Gebäude oder grosse Menschengruppen. Gespannt sind wir auch auf das Always-on-Display, das uns etwa beim neuen Samsung-Flaggschiff schon gut gefallen hat. 

Das LG G5: das neue Handy in der Schweiz mit austauschbarem Akku play
Der Akku des G5 kann ganz einfach herausgenommen werden.  AFP

Viele Fans dürften sich auf die austauschbare Batterie freuen. Der 2800-mAh-Akku lässt sich mit wenigen Klicks austauschen. Trotzdem hat das G5 ein Vollmetallgehäuse - wasserfest ist es allerdings nicht. Dafür lassen sich statt des Batteriedeckels unten Module aufstecken. Zwei gibts zum Start. 

Gadgets von 99 bis 279 Franken

Das Cam Plus für 99 Franken ist eine Art Kamera-Haltegriff mit integriertem 1200-mAh-Zusatzakku. Dazu gibts Tasten zum Ein- und Ausschalten der Kamera sowie für Verschluss, Aufnahme, Zoom und LED-Display. Ideal für alle, die viel mit dem Handy knipsen. Das Hifi-Plus-Modul mit B&O-Play kostet saftige 149 Franken und ist ein HiFi-DAC-Audio Player für höchste Qualität. Er kann immerhin auch mit einem beliebigen anderen Handy oder einem PC genutzt werden. 

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Schnell und einfach mit dem Smartphone koppeln lassen sich die zwei ersten «Friends», die jeweils 279 Franken kosten. Die 360 Cam ist dabei sicher ihr Geld wert. Die kompakte Kamera macht coole 360-Grad-Aufnahmen mit zwei 13-Megapixel-Weitwinkelkameras. Die 360-VR-Brille dagegen hatte im ersten Messetest wenige überzeugt. Sie wird per Kabel verbunden und hat jeweils einen eigenen Bildschirm für jedes Auge. Allerdings wirkt sie etwas unstabil.

Publiziert am 30.03.2016 | Aktualisiert am 31.10.2016
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3 Kommentare
  • Beat  Engelberger 30.03.2016
    Super, ein austauschbarer Akku.
    Dies gab es ja noch nie, zum Glück ist endlich Jemand auf die Idee gekommen, dies zu erfinden.
    Und zum Kameramodul, wenn das so ist, dann kann ich auch gerade so gut eine kleine kompakte Digi-Cam mitschleppen, die hat dann die Bilder schon gemacht, bevor der User seine Kamera ins Handy gesteckt hat.
    Man kann als cleverer Marketing Heini, also durchaus positive Rückschritte, als Fortschritt verkaufen.
    • Somboon  Saleoff aus Koh Samui Suratani
      30.03.2016
      Der Heini ist der Blick Digitalredaktor Lorenz Keller, der wie mir scheint null Ahnung vom koreanischen Smartphone Markt hat.
      Ich jedenfalls, habe noch nie, und würde auch nie, ein Smartphone ohne entnehmbare Batterie, ohne externen SD-Speicher und ohne USB-Schnittstelle anschaffen.
      Genau das haben meine SAMSUNG GALAXY Note2, dann Note3, und jetzt Note4 schon seit 5 Jahren, sie umgehen so
      eien grossen Teil des elenden "Google-Permissions" Diktats".
      Nichts neues von LG nur alt bewährtes!
    • Urs  Steiger , via Facebook 30.03.2016
      @Somboon was bringt ein auswechselbarer Akku ? Ich habe seit Jahren immer die neusten Phones und immer ohne wechsel Akku. Funktioniert bestens da ich und ein paar andere eh das Phone mindestens 2x im Jahr wechseln . An alle aufschreier jetzt, es funktioniert auch wenn man so all 3 Jahre wechselt, denn solange hält mindestens normalerweise ein Akku bei Normalgebrauch.