ZTE Axon Elite im Test Das erste Smartphone mit Iris-Scanner

ZTE beginnt Europa zu erobern. Im Gepäck haben die Chinesen das erste Smartphone mit Iris-Scanner. Funktioniert das überhaupt – und bringt es etwas?

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Das ZTE Axon Elite bietet viel Technik und ist relativ günstig.

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Funktioniert der Iris-Scanner des ZTE Axon Elite?

Ja, tadellos. Hat man seine Augen eingescannt, was nicht länger geht als das Erfassen eines Fingerabdruckes, erkennt die Frontkamera einen sehr zuverlässig. Und das, obwohl der Tester Brillenträger ist. Allerdings muss man dazu den Abstand von rund 20 Zentimeter zum Axon Elite einhalten. «Fälschen» konnten wir den Scan mit einem Foto oder Video nicht.

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Das Einrichten des Iris-Scan geht ganz einfach und dauert nur 30 Sekunden.

Was bringt das Augen-Sicherheitsfeature?

Leider nicht sehr viel, obwohl es wie gesagt problemlos funktioniert. Das hat mehrere Gründe: Es gibt auch einen Fingerabdruck-Scanner – und dieser ist viel schneller beim Entsperren des Telefons. Auch weil der Iris-Scanner nicht automatisch aufpoppt, sondern in einem Zwischenschritt ausgewählt werden muss. Als drittes Feature gibt es auch noch eine Stimmerkennung, was weitaus am Ungenauesten ist. Einen wirklichen Gewinn gäbe es eigentlich nur, wenn man mehrere der Sicherheits-Dienste miteinander kombinieren könnte. So ist der Iris-Scan vor allem ein Showeffekt.

Was kannst das ZTE-Flaggschiff sonst noch?

Da das Gerät erst mit einer Verzögerung in die Schweiz gekommen ist, sind auch Android 5.0 und der Snapdragon 810 Prozessor nicht mehr taufrisch. Trotzdem läuft das Axon Elite richtig flott. Toll ist das helle Display. Gefallen hat auch die 13-Megapixel-Kamera, die von einem zweiten Sensor Unterstützung für Schärfe und Helligkeit bekommt. So sind auch Aufnahmen mit unscharfem Hintergrund auf Knopfdruck ganz einfach möglich. Geschmacksache ist das Design mit Zierrat und glitzernder Oberfläche in Gold. Etwas protzig vielleicht – was aber gut zum wuchtigen Gehäuse passt. Das Konzept zieht sich bis zum modifizierten Android durch, das mit schwarz-goldenen Apps überrascht.

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Das güldene Design ist ziemlich auffällig, auch die zwei Sensoren, von denen allerdings nur einer wirklich Fotos schiesst.

Ist das Axon Elite sein Geld wert?

448 Franken kostet das Smartphone bei Digitec.ch. Ein fairer Preis für ein aussergewöhnliches Gerät, das aus der Masse sticht –und primär Individualisten ansprechen dürfte. Sie erhalten ein insgesamt sehr gutes Handy mit nur einer echten Schwäche: Der Akku dürfte bei Vielnutzern nicht einen ganzen Tag halten.

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Publiziert am 27.05.2016 | Aktualisiert am 14.07.2016
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4 Kommentare
  • Tobias  Grütter 27.05.2016
    @Markus Dämmlich: Sorry, aber selbst PayPal hat eben den App-Support für BlackBerry und Windows Phone aufgegeben. Die Verkaufszahlen beider Anbieter schrumpfen derart weiter, dass sie demnächst in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. (Ich urteile damit ausdrücklich nicht über "Windows Mobile" oder "Blackberry OS". Aber 8,5 Millionen weitweit verkaufe Blackberry oder "1,1 Prozent aller Käufer" bei Windows Phones sind wirklich praktisch nichts.
    • Tom E.  Gemcity aus Bern
      27.05.2016
      Sorry Tobias, aber du hast dich vermutlich von irgendwelchen "Untergangsmeldungen" inspirieren lassen. Windows 10 Mobile und Windows Phones versinken NICHT in der Bedeutungslosigkeit, sondern verschwinden nur aus dem Consumer-Bereich. Microsoft hat lediglich angekündigt, dass man Phones für den Business-Bereich produzieren, entwickeln und verkaufen wird. Abgesehen davon: Selbst wenn Windows Phones "bedeutungslos" wären, würde der Titel nicht stimmen und die Aussagen darüber wären falsch.
  • markus  dämmlich aus Meikirch
    27.05.2016
    Wieder einmal wird über die Lumia-Reihe von Microsoft hinweg gesehen: dort ist der Iris-Scanner bereits seit über einem Jahr im Einsatz
    • Dominik  Reber 27.05.2016
      Ja, und funktioniert sogar sehr gut.
      Ganz schön peinlich.