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Die «kyte.tv»-Idee ist einfach: Jeder läuft mit einem Kamerahandy rum. Also fotografiert er oder filmt sein Leben. Dann kann er das Material in Echtzeit ins Internet hochladen. Dort wird die Ego-Show von allen bewundert.
«Kyte bringt die drei Megatrends des Internets zusammen», erklärt Daniel Graf. «User Generated Content, Social Networking und mobile Dienste.» Über eineinhalb Jahre werkte der gebürtige Schweizer in San Francisco an dieser neuen Art des Fernsehens, an deren Erfolg auch potente Investoren glauben.
Promis der Tech-Szene wie Skype-Gründer Niklas Zennström oder der Venture-Kapitalist Tim Draper stellten Graf über 2,25 Millionen Dollar Startkapital zur Verfügung.
«Das einzige Problem sind momentan noch die horrenden Datengebühren in Europa», sagt Graf zu heute. «In den USA ist das Problem gelöst, bei uns gibts für 20 Dollar pro Monat eine Flatrate.»
Ausnahme: Schweiz. Dank einem Testbetrieb bei Swisscom ist der Datenverkehr für Swisscom-Kunden gratis. Hier haben schon über 350 «Kyter» einen eigenen Ego-TV-Kanal.
Safari-Kanal eines Schweizer Paares in Afrika.