Withings Go im Test Keiner zu klein, ein Tracker zu sein

Eigentlich ist der Withings Go nicht viel mehr als ein Knopf mit Batterie und E-Book-Display. Trotzdem trackt er das ganze Leben.

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Der Withings Go Tracker kostet rund 80 Franken und misst Aktivitäten und den Schlaf. zVg

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Beim Öffnen der Verpackung findet man zuerst einmal nur Accessoires. Das Armband, die Clip-Halterung – und die Bedienanleitung. Die kleine, federleichte Schachtel wird fast als Füllmaterial weggelegt. Bis man dort das eigentliche Gadget entdeckt, den Activity Tracker Withings Go.

Los gehts. Nicht mal zehn Gramm wiegt das runde Gadget, das mit 34 Millimeter Durchmesser nicht viel grösser ist als ein Mantelknopf. Eine Batterie muss man nicht einlegen, auch nichts aufladen. Denn eine CR2025 Knopfzellenbatterie ist bereits eingelegt. Man kann also direkt die App für iPhone oder Android runterladen und starten. 

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Die Technik steckt im kleinen und leichten Knopf drin.

Wer sich jetzt vor teuren Folgekosten fürchtet: Die Uhrenbatterie gibts für ein paar Franken im Handel – und sie hält rund acht Monate. Dafür ist auch das clevere Display verantwortlich, das wie ein E-Book auf der E-Ink-Technologie basiert.

Dank E-Ink ist der Withings Go gut ablesbar

Das hat Vor- und Nachteile. Neben dem geringen Energiekonsum kann man die Infos auch bei Sonnenlicht gut ablesen. Nur in der Nacht nicht, da eine Hintergrundbeleuchtung fehlt.

Ein weiterer Nachteil des Konzepts: Viel zu sehen gibts nie. Auf der einen Ansicht den Fortschritt beim Schritt-Tagesziel, auf der anderen die etwas schematische Uhrzeit. Wer mehr Infos will, muss die schön gemachte App aufstarten.

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In der gut gemachten Gratis-App werden alle Daten gesammelt.

Dort sieht man dann auch sofort, dass der kleine Knopf nicht nur Schritte zählt, sondern auch den Schlaf überwacht. Beides funktioniert so, wie man das erwarten kann. Und ein laufender Newsfeed mit Auszeichnungen und kommentieren Resultaten bringt etwas Leben ins trockene Datensammeln.

Praktisch auch, dass der Tracker bis 50 Meter wasserdicht ist und beim Schwimmen automatisch die Kalorien zählt. Das können viele andere in diesem Preisbereich nicht.

Unser Fazit: Knapp 80 Franken kostet der Withings Go etwa bei Mediamarkt.ch. Ein fairer Preis für einen guten Allround-Tracker, der mit seiner kompakten, stabilen Bauweise und der langen Batterielaufzeit auftrumpft. Da der digitale Knopf nicht nur mit Plastikarmband, sondern auch mit Clip geliefert wird und auch einfach so in der Hosentasche funktioniert, wird man ihn eher überall mitnehmen als ein reines Fitness-Band.

Publiziert am 24.06.2016 | Aktualisiert am 07.09.2016
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