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Noch vor drei Jahren wäre das N900 ein Weltklasse-Handy gewesen: Toller Browser, Touchscreen, ausfahrbare Tastatur, 5-Megapix-Cam, GPS und MS-Exchange-Synchronisation.
Doch wir stehen im Jahr 2010. Und sowohl RIM wie Google und Apple haben Standards gesetzt. Nur schon, dass das N900 klobiger ist als die Konkurrenz, überrascht. Ebenso der integrierte Stylus im Zeitalter des Touchscreens.
Mit dem N900 setzt Nokia statt auf Symbian erstmals aufs linuxbasierte Maemo-Betriebssystem. Doch Maemo ist mehr anders als besser. Mit hübschen Widgets, stabilerer Leitung und verschiebbaren Homescreens bietet es zwar viele Funktionen, doch wie bei Symbian verliert man sich in einer Kaskade von Untermenüs.
Laut Eigenwerbung ist das N900 ein Gerät «für extreme Leistungen». Doch auch hier haperts. Wir haben gestoppt: Das Aufstarten der Karten-Funktion dauert bei Nokia 13 Sekunden – beim iPhone sinds nur zwei Sekunden.
Der Weltmarktführer Nokia ist nach wie vor stark bei Günstig- und Mittelklasse-Handys. Im Smartphone-Segment bleibt das Defizit bestehen.
Preis: ca. 800 Franken. Weitere Infos bei nokia.com.
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Maemo statt Symbian: Nokia N900.