Nokia N900: Weniger als die Summe seiner Teile
ZÜRICH - Mit seinem neuen Flaggschiff sucht Nokia den Anschluss an die Spitze. Obs klappt, bleibt abzuwarten.
Von Thomas Benkö | Aktualisiert um 16:59 | 08.02.2010
Noch vor drei Jahren wäre das N900 ein Weltklasse-Handy gewesen: Toller Browser, Touchscreen, ausfahrbare Tastatur, 5-Megapix-Cam, GPS und MS-Exchange-Synchronisation.
Doch wir stehen im Jahr 2010. Und sowohl RIM wie Google und Apple haben Standards gesetzt. Nur schon, dass das N900 klobiger ist als die Konkurrenz, überrascht. Ebenso der integrierte Stylus im Zeitalter des Touchscreens.
Mit dem N900 setzt Nokia statt auf Symbian erstmals aufs linuxbasierte Maemo-Betriebssystem. Doch Maemo ist mehr anders als besser. Mit hübschen Widgets, stabilerer Leitung und verschiebbaren Homescreens bietet es zwar viele Funktionen, doch wie bei Symbian verliert man sich in einer Kaskade von Untermenüs.
Laut Eigenwerbung ist das N900 ein Gerät «für extreme Leistungen». Doch auch hier haperts. Wir haben gestoppt: Das Aufstarten der Karten-Funktion dauert bei Nokia 13 Sekunden – beim iPhone sinds nur zwei Sekunden.
Der Weltmarktführer Nokia ist nach wie vor stark bei Günstig- und Mittelklasse-Handys. Im Smartphone-Segment bleibt das Defizit bestehen.
Preis: ca. 800 Franken. Weitere Infos bei nokia.com.
Doch wir stehen im Jahr 2010. Und sowohl RIM wie Google und Apple haben Standards gesetzt. Nur schon, dass das N900 klobiger ist als die Konkurrenz, überrascht. Ebenso der integrierte Stylus im Zeitalter des Touchscreens.
Mit dem N900 setzt Nokia statt auf Symbian erstmals aufs linuxbasierte Maemo-Betriebssystem. Doch Maemo ist mehr anders als besser. Mit hübschen Widgets, stabilerer Leitung und verschiebbaren Homescreens bietet es zwar viele Funktionen, doch wie bei Symbian verliert man sich in einer Kaskade von Untermenüs.
Laut Eigenwerbung ist das N900 ein Gerät «für extreme Leistungen». Doch auch hier haperts. Wir haben gestoppt: Das Aufstarten der Karten-Funktion dauert bei Nokia 13 Sekunden – beim iPhone sinds nur zwei Sekunden.
Der Weltmarktführer Nokia ist nach wie vor stark bei Günstig- und Mittelklasse-Handys. Im Smartphone-Segment bleibt das Defizit bestehen.
Preis: ca. 800 Franken. Weitere Infos bei nokia.com.
Das sagen Blick.ch-Leser
- Peter Daniel Wullschleger, Solothurn - 20:39 | 08.02.2010
- » Ne, das Motorolla A780 war auch schon ein Linux Handy
- Robert Mächler, Schlieren - 17:26 | 08.02.2010
- » Ich frage mich, wieso hier im Test mit Apple oder Google verglichen wird? Dieses Produkt zielt an diesen Produkten vorbei! Eigentlich sollte es mehr ein I-net Handy sein. Im gegensatz zu den erwähnten Konkurenzprodukten soll es weit mehr Webseiten korrekt darstellen. Soviel zur Theorie. Ich vermisse im sogenannten Test, dass es hier um das erste Linux Handy handelt bzw. das erste mit Mameo! Es kann also nur noch besser werden! Ist halt kein Apple Marketing!
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