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Das iPhone war zwar nicht das erste Touchscreen-Smartphone, hat diesen aber zum Durchbruch verholfen. Inzwischen gibt es die Alleskönner wie Sand am Meer, da fällt die Wahl nicht leicht.
Will man sich ein Smartphone kaufen, sollte man sich klar machen, wofür man es einsetzen will: Soll es auch gute Schnappschüsse schiessen? Will man superschnell im Web Surfen damit oder gar gamen? Wie wichtig ist ein grosses App-Angebot? BLICk zeigt, wo die Top-Modelle ihre Stärken haben.
Schweizer sind regelrecht vernarrt in die Gerätchen mit dem Apfel drauf: Mehr als die Hälfte der in der Schweiz 2010 verkauften Smartphones waren iPhones. Tatsächlich hat das iPhone 4 gegenüber den Konkurrenten zwei grosse Vorteile: Die Qualität des Displays ist nach wie vor ungeschlagen und es gibt mehr Applikationen in Apples App Store als in anderen «Anwendungs-Läden».
Trotzdem gibt es Kategorien, wo das iPhone 4 geschlagen wird. Ist eine Spitzenkamera gefragt, kann man zum Nokia N8 greifen. Die 12-MP-Kamera mit Carl-Zeiss-Linse macht ausgezeichnete Schnappschüsse, dank Xenon-Blitzlicht auch nachts. Nachteil des N8: das «altbackene» Symbian-Betriebsystem. Microsofts Windows Phone 7, das den Vergleich mit iOS und Android nicht scheuen muss, wird erst 2012 auf den Nokia-Smartphones laufen.
Wer grossen Wert auf hohe Performance und flüssige Bedienung legt und auch für Games der Zukunft gerüstet sein will, sollte zu einem Smartphone mit Dual-Core-Prozessor greifen. Dazu zählen das LG Optimus 2X und das Samsung Galaxy S II. Beide Android-Geräte sollen spätestens im April im Handel sein – bis dahin sollte auch der Android Market dem App Store das Wasser reichen können. Gegenüber dem iPhone 4 haben die Beiden noch weitere Vorteile: Sie können full HD aufnehmen und auch ausgeben und haben deutlich Displays.
Allerdings: Im Sommer kommt das iPhone 5 und dürfte den Markt wieder gehörig aufmischen.