Update für die Smartwatches Zweite Chance für die schlauen Uhren

Google und Apple haben ihren Smartwatches ein Update spendiert. Das gibt mehr Freiheiten, löst aber nicht alle Probleme.

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Während die Apple Watch ein grosses Update erhält, sind die Änderungen bei Android Wear bescheidener. Nebst neuen interaktiven Zifferblättern gibts eine entscheidende Verbesserung: Über WLAN können die Uhren direkt mit dem Internet verbunden werden – sofern die Hardware dies unterstützt.

Wir haben das bei der bereits ein Jahr alten LG G Watch R getestet. Das neue Feature funktioniert problemlos. Ist das gekoppelte Handy mit einem WLAN-Netz verbunden, übernimmt die Watch automatisch die Angaben. Wahlweise kann man sich auch manuell einwählen. Der Vorteil: Praktisch alle Apps lassen sich nun auch nutzen, ohne das Smartphone in Bluetooth-Reichweite zu haben. Natürlich wird diese Funktion auch von den neuen LG-Modellen unterstützt – und von vielen anderen Android-Uhren.

Das WatchOS 2 bringt der Apple Watch rund ein Dutzend Neuerungen. Zentral ist ebenfalls, der Uhr ihre Freiheiten zu lassen. So können neu Apps direkt auf der Uhr gespeichert werden. Sie starten deutlich schneller und sind auch ohne iPhone-Koppelung nutzbar. Apples smarte Uhr verbindet sich nun ebenfalls direkt mit einem WLAN-Netz. Und man kann Mails direkt aus der Watch-App bantworten. Zusätzlich bekommt der eckige Zeitmesser unter anderem einen schicken Nachttischmodus und eine spürbar bessere Sprachsteuerung spendiert. Im Test funktionierte dies alles einwandfrei.

Von den drei grössten Kritikpunkten lösen die Updates aber nur einen. Sie machen die Uhren unabhängiger vom Handy. Weiterhin nicht befriedigend sind die Akkulaufzeiten von nur rund einem Tag. Viele User dürften weiter auf bessere Hardware warten.

Auch eine Killer-Anwendung ist nicht auszumachen. Die Watches haben viele nützliche Funktionen, aber es gibt noch keinen Grund, der sie unverzichtbar macht.

Publiziert am 29.09.2015 | Aktualisiert am 29.09.2015
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Heisser Herbst für Smartwatch-Fans

Gleich mehrere Hersteller bringen in den nächsten Monaten neue Smartwatches auf den Markt. Spannend sicher der Einstieg von Huawei ins Segment. Die elegante W1 Watch (Bild) kommt am 1. Oktober ab 399 Franken in die Schweiz. Erstmals lässt sich eine Android-Uhr auch mit dem iPhone koppeln. Samsung setzt bei der Gear S2 auf ein eigenes Betriebssystem und einen Drehring zur Bedienung. Und auch Smartwatch-Pionier Pebble setzt bei der Time Round auf ein rundes Display. Die Uhr für 250 Franken ist 7,5 Millimeter dick und 32 Gramm leicht. Die Android-Uhr von Asus dagegen bleibt eckig – und mit 150 Franken günstig. klz

1 Kommentare
  • Alex  Gächter aus St.Gallen
    29.09.2015
    Wer braucht schon eine Fernbedienung für sein Smartphone, da versucht die Industrie ein Bedürfnis zu wecken was sinnlos ist.