TV-Stick im Test Amazons Fire bei uns noch auf kleiner Flamme

Offiziell bietet Amazon den Fire-TV-Stick bei uns nicht an. Kaufen kann man ihn trotzdem im Online-Handel. Macht das Sinn?

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Leider lässt Amazon uns Schweizer bei den meisten Gadgets links liegen. So auch im TV-Geschäft, in dem die Amerikaner gleich mit zwei Boxen präsent sind. Während Fire TV wenigstens im deutschen Shop erhältlich ist, gibts den Fire-TV-Stick nicht einmal bei unseren Nachbarn.

Trotzdem ist das Gadget in der Schweiz erhältlich, etwa bei Digitec.ch für 99 Franken. Damit bezahlt man nicht nur einen deutlichen Aufpreis zu den in den USA verlangten 39 Dollar, man muss sich auch bewusst sein, dass der TV-Stick momentan nur für versierte Nutzer Sinn macht.

Potenzial hätte er auf jeden Fall, vor allem wenn er nur 40 Franken kosten würde. Denn der ultraportable, gerade mal 25 Gramm schwere Stick komprimiert wichtige Fernseh-Funktionen auf Mini-Grösse. Er wird direkt an den HDMI-Port angesteckt und elegant hinter dem TV-Gerät versteckt.

Dank genug Rechenpower schickt er Videos mit einer Auflösung von 1080p auf den Bildschirm. Diese kommen von Apps wie Netflix oder dem eigenen Amazon-Videoverleih. Über die Cloud der Amerikaner können auch eigene Videos und Fotos angeschaut werden.

Ein Vorteil, etwa gegenüber Apple TV, sind die über 300 Games, die man direkt mit der Fernbedienung oder mit einem separat erhältlichen Game-Controller zocken kann. Kein Ersatz für eine Spielkonsole, aber ideal fürs schnelle Spiel zwischendurch. Wie bei einem Smartphone, aber eben in voller 50-Zoll-Pracht.

Leider sieht das bei uns etwas anders aus. Zwar kann man sich problemlos mit einem Schweizer Amazon-Account anmelden, doch die Apps funktionieren dann nur teilweise. Deutsche Anbieter wie Spiegel Online, Zattoo oder die Mediatheken von ZDF und ARD sind inzwischen aufgeschaltet, weil Amazon den Stick offensichtlich bald im Nachbarland offiziell verkaufen will. Doch viele Anbieter haben die Nutzung ihrer Inhalte im Ausland, sprich etwa in der Schweiz, gesperrt. Während man etwa Arte-Sendungen schauen kann, bleibt bei der ARD der Bildschirm schwarz.

Wer den Fire Stick jetzt schon umfassend nutzen will, muss via VPN eine amerikanische IP-Adresse nutzen oder direkt Android-Apps installieren. Wie das geht, verrät etwa die Webseite sideloadfiretv.com. Für Anfänger ist das aber definitiv nichts.

Fazit: Experimentierfreudige Nutzer finden im Fire Stick von Amazon eine gute Alternative zu Apple TV oder Google Chromecast.

Publiziert am 04.02.2015 | Aktualisiert am 04.02.2015
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