Tipps für gebeamte Unterhaltung Kino-Feeling zum Einsteigerpreis

Marktführer BenQ stellt sich dem Kampf gegen die grossen Flat-TVs. Auch andere Hersteller bringen viel Technik in die Beamer.

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Erlebnis Filme oder Sport auf Grossleinwand machen Eindruck.

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Kaum wurden gute Heimkino-Beamer vor rund zehn Jahren erschwinglich, bekamen sie im Wohnzimmer starke Konkurrenz. Immer bessere und grössere Flatscreen-Fernseher lassen manchen Film-Fan zweifeln: Brauche ich wirklich einen Projektor für mein Heimkino?

Die Beamer-Branche gibt nicht auf und fokussiert sich nur noch auf die Freaks, die bereit sind, 5000 Franken und mehr für die neuste Technik auszugeben. Denn Projektoren bieten noch genug Vorteile, auch beim Einsatz im Wohnzimmer normaler User. Im Vordergrund steht das Kino-Feeling. Da kann kein noch so grosses TV-Gerät mit einem Beamer mithalten.

Eine weisse Wand reicht als Projektionsfläche aus. Bereits Geräte für rund 1000 Franken erzielen eine sehr gute Qualität. Und das auf sieben oder mehr Metern Bilddiagonale. Daneben sieht jeder Fernseher ganz klein aus. Filme und Serien so anzuschauen, ist ein eindrückliches Erlebnis.

Mit 26 Prozent Marktanteil ist BenQ in der Schweiz der grösste Anbieter. Soeben haben die Taiwaner in den Dolby Studios in London ihr neustes Line-up und die ­Visionen für die Zukunft vorgestellt (Blick.ch berichtete). Schon das Einsteigermodell W1110 hat eine Full-HD-Auflösung von 1920 mal 1080 Pixeln als Standard. Die 2200 ANSI Lumen Helligkeit und 10'000:1 Kontrast helfen dabei, Leinwände mit einem Durchmesser von bis zu 7,62 Metern zu bespielen.

Die teureren W2000 und W3000 haben neu «Cinematic Color» an Bord. So nennt BenQ ein Verfahren, das die Bilder automatisch so wiedergibt, wie sie im Code etwa auf der Blu-ray-Disc hinterlegt ist. Tatsächlich wirkten die Farben bei ­einem ersten Test deutlich ­natürlicher und schöner als beim Vorgänger, ohne dass man manuell etwas kalibrieren muss.

Einziger Nachteil der schicken BenQ-Geräte: Sie sind fast zu kompakt gebaut. Dadurch mussten auch die Lüfter schrumpfen.
In der nächsten Generation der ­Beamer für den Massenmarkt dürfte sich dieses ­Problem aber automatisch erledigen. Denn verschiedene Technologien finden in den nächsten Jahren den Weg in die Einsteigerklasse. Zum Beispiel werden zur Erzeugung von Licht für den Projektor immer häufiger LEDs verwendet. Sie brauchen weniger Kühlung, sind kompakter, besonders lang­lebig und sparsam beim Stromverbrauch.

Ebenfalls ein Thema wird die Projektion mit Laser – wie das heute schon die Top-Kinos machen. Laser-Beamer sind noch schärfer, präziser und kontrastreicher als die heutigen Modelle. Und sie können das Bild auf fast beliebige Grösse skalieren. Wichtig ist das, wenn sich die 4K- oder Ultra-HD-Auflösung auf breiter Front durchgesetzt hat.

Publiziert am 16.10.2015 | Aktualisiert am 16.10.2015
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