Tipps für den Kauf Damit das Billig-Handy kein Schrott ist

Schon für 70 bis 200 Franken gibt es beeindruckende Smartphones. Was Telefon-Schnäppchen wirklich taugen und worauf man beim Kauf achten muss.

HANDY1.jpg play
Das Lumia 640 von Microsoft gibts bereits für 137 Franken im Handel. Da bekommt man sehr viel fürs Geld. 

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Tipps und Tricks So wird der neue Drucker nicht zur Kostenfalle
2 B&B Air im Test Schweizer Top-Kopfhörer mit Schönheitsfehler
3 Lenovo Yoga Book im Test Was taugt der erste Laptop mit Touch-Tastatur?

Digital

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
4 shares
7 Kommentare
Fehler
Melden

Das wohl günstigste Smartphone auf dem Schweizer Markt kostet 70 Franken. Das Wiko Sunset 2 ist ein 4-Zoll-Gerät mit zwei SIM-Karten-Slots.

Aber auch richtig grosse Handys gibts zum Sparpreis. Etwa das Modena der chinesischen Marke Coolpad, die Ende Februar erstmals die Schweiz ins Visier nimmt. Das flache, schicke 5,5-Zoll-Smartphone kostet gerade mal 169 Franken. Hier gehts zum Test dieses Gerätes.

Doch was leisten solche Schnäppchen – und in welchen Bereichen muss man Abstriche machen?

Technik: Aktuelle Prozessoren wird man zu diesen Preisen nicht finden. Standard-Anwendungen wie WhatsApp, Facebook oder alle Telefonfunktionen laufen trotzdem problemlos. Games und anspruchsvolle Apps brauchen aber etwas mehr Ladezeit.

wiko-sunset-2.jpg play
Das Wiko Sunset 2 ist das vielleicht günstigsten Smartphone auf dem Schweizer Markt.

Bildschirm: Mit kleinem Display spart man Geld, dafür ist die Bedienung mühsamer. Bei grösseren Bildschirmen kann die Auflösung schlecht sein. 1280 x 720 Pixel sind für 5 Zoll das Minimum. Um Helligkeit und Kontrast zu beurteilen, muss man das Gerät in die Hand nehmen.

Speicher: Budget-Modelle bieten oft nur knappe 4 oder 8 Gigabyte. Ein Slot für Micro-SD-Karten ist daher wichtig. Achtung: Viele Modelle unterstützen maximal 32 GB zusätzlich!

IMAGE-ERROR

Verarbeitung: Alle Gehäuse in diesem Preisbereich bestehen aus Kunststoff. Und der zeigt grosse Unterschiede in der Verarbeitung. Leider erkennt man sie nur, wenn man das Gerät in der Hand hält. Eine Alternative bieten ausführliche Produktetests.

Kamera: Sie ist meist die grösste Schwäche der Einsteigergeräte. Wer mit seinem Handy eine Digicam ersetzen möchte, muss mehr Geld ausgeben. Die billigen Smartphone-Kameras lösen mit Verzögerung aus und haben Mühe bei schlechtem Licht.

Updates: Regelmässige Android-Updates darf man erst in der Mittelklasse erwarten. Aktualisierungen liefern die Hersteller bestenfalls kurz nach der Lancierung. Zudem basieren die Budget-Phones selten auf einer aktuellen Android-Version. So lange alles stabil läuft, ist das nicht schlimm. Riskant wird es bei Sicherheitslücken oder Systemfehlern.

Insidertipp: Microsoft bietet unglaublich günstige Hardware an. Als Basis dient das Windows-Betriebssystem, das die Ressourcen schont. Etwa beim 5 Zoll grossen Lumia 640. Es kostet nur 137 Franken, wirkt aber wie ein Smartphone der Mittelklasse. Microsoft hält zudem die Geräte lange Zeit mit Updates aktuell.

Unser Fazit: Smartphones, die im Alltag brauchbar sind, bekommt man auch mit minimalem Budget. Wer genau hinschaut, findet echte Schnäppchen – aber leider auch Geräte, die nicht viel wert sind.

Publiziert am 09.02.2016 | Aktualisiert am 22.06.2016
teilen
teilen
4 shares
7 Kommentare
Fehler
Melden

7 Kommentare
  • Franz  Müller 09.02.2016
    Habe das Lumia 950, das sicher nichts mit einme billig Phone zu tun hat, hatte Samsung und htc, aber das Lumia war das beste Phone bis anhin, ausserdem, jede Menge brauchbare Apps im Store...
  • Marco  Simone , via Facebook 09.02.2016
    Achtung bei Nokia Ovi-Store! Dieser Appstore, ist für uns Schweizer ungeeignet, denn viele Schweizer Unternehmen bieten ihre Apps gar nicht dort an. Lieber auf Android oder IOS setzen.
    • Ralf  Zuber aus Wil
      09.02.2016
      Im Windows Phone gibt es keinen OVI Store. Das sind altlasten von Nokia im alten Betriebssystem. Windows Phones sind wirklich zu empfehlen. Man sollte sich einzig nicht das aller günstigste nehmen für unter 100 Fr. Der Bildschirm ist bei diesem Gerät wirklich nicht so toll, aber das sollte eigentlich klar sein. Irgendwo muss man sparen. Das Lumia 640 ist aber zu empfehlen. Dieses Teil gibt es auch als Dual-SIM.
    • Ernst  Roos 09.02.2016
      Dieser hat nichts mit Windows Store zu tun welchen die Nokia Lumia Telefone nutzen. Auf alten Symbian Telefonen war der Ovi-Store verfügbar.
    • Marco  Hoffmann aus Zürich Wollishofen
      09.02.2016
      Ovi? Wie alt ist denn bitte dein Nokia?
    • Michel  Wehner aus Bohol
      09.02.2016
      Sie scheinen nicht wirklich gut informiert zu sein. Im Windows Store finden sich über 300K Apps. Im weiteren arbeitet MS daran fremden Apps die Möglichkeit zu geben unter Windows lauffähig zu sein. Sie werden auf dem Markt kein PreisWERTERES Produkt als ein Windows Phone finden! Mein 640XL (DS, LTE, 13MP Cam, Snapdragon 400, up to 125 GB usw kostet gerade mal 200.-. Wird von MS mit updates versorgt usw. Ein Iphone 6plus kostet 4x soviel!
  • Günter  Munz aus Stuttgart
    09.02.2016
    Ich nutze das Lumia 640 von Microsoft und bin sehr zufrieden. Ich vermisse nichts. Einfach zu bedienen und preiswert. Günter Munz Stuttgart