Technik top, Design flop Die Apple Watch im ersten Test

Erhältlich ist die Apple Watch in der Schweiz weiterhin nicht. Blick.ch hat sich trotzdem eine Apple Watch besorgt. Was taugt die smarte Uhr?

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Das beeindruckt so richtig: Die Apple Watch läuft wunderbar rund. Vom automatischen Synchronisieren nach dem Auspacken über die Installation von Apps bis zur Menüführung, alles ist durchdacht und intuitiv. Gerade für iPhone-Nutzer - alle anderen sind ja sowieso ausgeschlossen.

Darum ist die Uhr smart: Wer bisher das Handy alle fünf Minuten aus der Tasche gezogen hat, wird das in Zukunft seltener tun. Denn vieles lässt sich am Handgelenk erledigen. Push-News checken, Musikplayer steuern, Wetterbericht nachschauen oder Kalorien zählen. Natürlich hat man dafür auch das iPhone, aber unterwegs geht das leichter über die Smartwatch.

Das ist nicht intelligent gelöst: Bei Apps von Drittanbietern werden viele Daten jedes Mal via Bluetooth geladen. Einerseits bedeutet das eine ungewohnte Wartezeit, bis die Anwendung angezeigt wird. Andererseits braucht das Strom. Hängt die Apple Watch den ganzen Tag am iPhone (und das wird sie), muss das iPhone häufiger an den Strom. Die Apple Watch selber hat im Test problemlos einen Tag gehalten.

Darum ist die Apple Watch nichts für alle: Das Design kann nicht überzeugen. Die Smartwatch sieht aus wie ein technisches Gadget und nicht wie eine Uhr. Eine Enttäuschung nicht nur für Uhrenfans, sondern auch für die designverwöhnten Apple-Fans. Klar, wir haben nur die Sport-Version mit dem kleinen Ziffernblatt im Test (weil man am Anfang für frühe Liefertermine nehmen musse, was man kriegt). Aber auch diese absolute Einsteigerversion kostet schon 400 Franken. Und das ist der zweite Grund, warum viele mit einem Kauf noch zögern werden: Die Uhr ist insgesamt zwar sehr gut, aber halt auch sehr teuer.

Das bringt die Zukunft: Die Apple Watch hat eindeutig Potenzial. Das zeigen die Tausenden von Apps, die schon zum Start zur Verfügung stehen (übrigens ist auch der BLICK daran, eine App für die Apple Watch zu entwickeln). Licht steuern, Einkaufslisten abarbeiten, Fussgänger-Navigation, Hoteltüren öffnen, an der Kasse bezahlen - die Möglichkeiten sind unendlich. Und wie beim iPhone kommt der ersten Version des Geräts die Pionier-Rolle zu. Nächstes Jahr wird eine bessere Apple Watch auf den Markt kommen - vielleicht sogar im runden Design.

Publiziert am 06.05.2015 | Aktualisiert am 07.05.2015

Blick App für die Apple Watch

Auch der Blick entwickelt eine App für die Apple Watch. Damit bekommt man die wichtigsten News in aller Kürze direkt aufs Handgelenk. Will man den gesamten Artikel lesen, öffnet dieser sich mit nur einem Klick auf dem iPhone.

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6 Kommentare
  • Eddy  Guest , via Facebook 06.05.2015
    Ich werde diese Uhr auch nicht kaufen.
    Aber vorsicht. Wir alle sollten die Millionen von "verrückten" Apple-Fans nicht unterschätzen!
    Und jede Apple-Watch ist eine hochwertige, nicht gekaufte Schweizer/Deutsche/Italienische Uhr!
    Das wird sicher noch weh tun.
    Also bitte nicht arogant abwinken sondern intensiv beobachten wohin die Reise geht!
  • Markus  Knoblauch , via Facebook 06.05.2015
    Ich bin zwar Mac Fan und so weiter, aber dieses Teil muss ich gar nicht haben, und schon gar nicht fuer diesen Preis....
  • Kocher  Rodolfo aus BE Seeland
    06.05.2015
    Dieses Gatget hat den Namen Watch, oder Uhr nicht verdient! Was bringt die Zukunft: Die Apple Watch am Handgelenk hat eindeutig Potenzial für mehr Unfälle im Strassenverkehr. Das Gatget wir massenhaft am Lenkrad bedient werden. Die Folgen davon sind ohne grosse Fantasie selbsterklärend!
  • Christian  Ott 06.05.2015
    bitte ersetzt diesen typen, es passt nicht zu ihm
  • Alberto  Albertoni 06.05.2015
    Woow und ein weiteres Produkt für die Kategorie "Sachen die, die Welt nicht braucht."