Technics SL-1200GEG im Test Der Kult-Plattenspieler ist besser denn je

Er sorgt für den perfekten Soundtrack zum Vinyl-Comeback: Den populären DJ-Plattenspieler von Technics gibts wieder - als High-End-Version.

Technics SL-1200GEG im Test: Kult-Plattenspieler ist besser denn je play
Der Technics SL-1200GEG ist die Neuauflage des Kult-Plattenspielers.

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Das Original wurde von 1972 bis 2010 produziert. Trotzdem ist auch Occasion kaum ein Exemplar erhältlich - und wenn, dann kostet das Teil mindestens soviel wie damals in den 1980er- oder 1990er-Jahren. Also rund 500 bis 700 Franken – pro Stück. Denn wer sich einen Technics SL-1200 zulegte, tat das ja meist im Doppelpack.

Nun ist alles anders, auch wenn das Vinyl-Abspiel-Gerät aussieht wie früher und auch die gleichen Funktionen bietet. So lässt sich etwa die Geschwindigkeit stufenlos einstellen. Mit dieser Funktion kann der DJ die Beats zweier Songs aufeinander abstimmen und sie so ineinanderfliessen lassen.

Technics SL-1200GEG im Test: Kult-Plattenspieler ist besser denn je play
Knöpfe, Beleuchtung, Design, alles wie beim Original.

Natürlich geht das Comeback von Vinyl nicht spurlos an der DJ-Szene vorbei. Insgesamt hat sich der Plattenabsatz in fünf Jahren vervierfacht, in den USA hat man bereits wieder das Niveau von 1988 erreicht.

Doch die Neuauflage des Technics SL-1200 ist vor allem etwas für Hifi-Liebhaber. Denn der Preis von 3790 Franken ist schon ziemlich happig - und das für ein Stück, nicht für ein DJ-Paar.

Technics zielt jetzt auf High-End-Fans

Aber so ist die Marke Technics eben seit der Neulancierung letztes Jahr positioniert. Schwester Panasonic zielt auf den Massenmarkt, Technics auf die High-End-Fans. Und die dürften sich die ehemaligen DJ-Turntables auch als ganz normalen Plattenspieler ins Wohnzimmer stellen.

Technics SL-1200GEG im Test: Kult-Plattenspieler ist besser denn je play
Zuerst ist Basteln angesagt, man muss das Abspielgerät zusammenbauen.

Der Technics SL-1200GEG ist ein gewichtiges Stück Technik. Die 18 kg Aluminium, Metall und Messing machen aber Sinn. Denn der bewährte Direktantrieb soll von möglichst wenig Vibration gestört werden. Dämpfungsfüsse und Magnesium-Tonarm sind weitere Merkmale der Topqualität.

Die Kenner kaufen sich auch gleich eine Nadel nach eigenem Gusto. Auch sonst muss man den Plattenspieler zuerst einmal zusammenbauen und kalibrieren. Dann darf man sich auf maximale Soundqualität freuen - wenn man eine entsprechende Stereoanlage zu Hause hat.

Technics SL-1200GEG im Test: Kult-Plattenspieler ist besser denn je play
Wer will, kann auch das Tempo anpassen. Das ist ein typsisches DJ-Feature.

Unser Fazit: Wer bloss gerne die alten Platten hören möchte, findet für 150 Franken Einsteigergeräte und für 500 Franken einen Plattenspieler, der für Normal-User keine Wünsche offen lässt. Wer hingegen Top-Qualität wünscht und auch dementsprechend in eine Hifi-Anlage investiert hat, der findet im Technics SL-1200GEG einen passenden Plattenspieler im Kult-Design. Infos zu Händlern findet man auf Technics.ch.

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Publiziert am 20.10.2016 | Aktualisiert am 11.11.2016
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4 Kommentare
  • Remo  Albrecht aus Höri
    20.10.2016
    Ich habe als 23-jähriger vor über 25 Jahren einen Thorens TD 520 mit 33/45/78 Touren gekauft (Stroposkop-Kontrolle, Feinjustierungen etc.) Kostenpunkt damals: knapp 3000 Fr. Heute kaum mehr erhältlich. Es hat sich gelohnt, meine 12000 Schellacks, 5000 LPs, 3500 Singels lassen sich täglich darauf noch immer hören (3 versch. Nadeln für die div. Plattenarten). Schallplatten auflegen, zurücklehnen, anhören mit einem Glas Wein und dabei die Plattenhülle anschauen tut einfach nur gut!
  • Max  Marillo 20.10.2016
    Meine beiden alten MKs würde ich nie hergeben, auch wenn sie seit ein paar Jahren nicht mehr an der Anlage im Wohnzimmer hängen.
  • Wolfgang  Benfattoum , via Facebook 20.10.2016
    Fuer mich als Otto Normalverbraucher macht ein Plattenspieler nur dann Sinn wenn ich mich in die 80s zurueckversetzen will. Das vorsichtige Handhaben des Vynils und anfangs geringes Kratzen der Einspielrillen wuerde in mir schon ein kleines Stueck Nostalgia hervorrufen. Ist es das alles Wert? Eher nicht. Auch muesste man sehr viel Geld fuer neue Platten ausgeben. Ich hatte damals auch einen Technics Turm der einen kompletten Monatslohn verzehrt hat. Und dann ein 20er fuer jede Scheibe. Lass mal
    • Remo  Albrecht aus Höri
      20.10.2016
      Wieso so negativ? Im Brockenhaus oder am Flohmi gibt es Plattenspieler und auch passende Platten mit allen Musikrichtungen zu günstigen Preisen. Media Markt etc. verkaufen auch wieder neue Platten zu moderaten Preisen. Also auf, Platte auflegen, Tonarm aufsetzen und die Platten hören, die an den Schulfetz und den ersten Schulschatz zurück erinnern lassen. Oder machen Sie ihre Stube zum Tanzpalast mit einem Wiener Walzer, Foxtrot. Eine Furtwängler- oder Karajan-Platte ist ein Stück Kultur!