«Tag der Aufmerksamkeit» Swisscom will mehr Handy-Abstinenz

Mit einem «Tag der Aufmerksamkeit» rückt die Swisscom das Thema Handy-Sucht und Mediennutzung in den Fokus. Aussergewöhnlich für einen Telekomanbieter.

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Heute ein alltägliches Bild: Alle starren ins Handy, anstatt miteinander zu reden. Thinkstock

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Im Hintergrund ist die Swisscom schon lange tätig. Seit 2007 bietet das Unternehmen Medienkurse für Eltern und Lehrer an, seit 2011 auch für Schüler. Mittlerweile ist das Telekom-Unternehmen in der Schweiz der grösste Anbieter solcher Kurse. Zudem wird mit www.medienstark.ch ein Portal für Eltern betrieben, das Themen von Gamesucht bis zur Online-Werbung behandelt.

Nun tritt Swisscom so richtig an die Öffentlichkeit - mit einem «Tag der Aufmerksamkeit«. Am 20. Mai werden im Zürcher Hauptbahnhof und in zehn Swisscom-Shops über 30'000 Blumen verteilt. Jede steht für «30 Minuten ungeteilte Aufmerksamkeit». Das macht immerhin eine Million Minuten. Die Idee dahinter: Wer eine Blume mitnimmt, kann sie seinem Liebsten schenken für einen Moment fernab von Handy, E-Mail oder Internet. 

Es braucht auch mal eine Auszeit

Doch ist das nicht problematisch, wenn ein Anbieter von Flatrates die Handy-Abstinenz fördern will? «Wir sehen das als unsere Verantwortung, die Medienkompetenz zu fördern«, sagt Michael In Albon, der bei Swisscom als Medienexperte genau für diese Themen zuständig ist. Wird die moderne Technik sinnvoll genutzt, vereinfacht sie den Alltag enorm. «Aber man muss wissen, wie man damit umgeht und auch mal bewusst eine Auszeit nehmen.»

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Der grosse Auftritt dient denn auch primär zur Sensibilisierung. «Eine Gelegenheit sich bewusst zu werden, wie man Handy und Internet nutzt«, sagt in Albon. Gerade Erwachsene seien sich ihrer Vorbildfunktion nicht immer bewusst. «Und ein Chef, der beispielsweise am Samstagmorgen Mails verschickt, muss sich bewusst sein, was er damit auslösen kann.»

Dieses Handy killt das iPhone mit der Kamera Publiziert am 17.05.2016 | Aktualisiert am 14.07.2016
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