Fotos des neuen iPhones kursieren im Internet. Allein der Bildschirm des neuen Apple-Handys schluckt das jetzige iPhone fast ganz.
Schon wieder ist es Apple offenbar nicht gelungen, geheime Informationen eines neuen Gerätes bis zum Vorstellungstermin unter Verschluss zu halten. Der Technikblog «9to5Mac» hat offenbar Fotos des Gehäuses des neuen iPhone 5 zugespielt bekommen.
Auf den ersten Blick scheint Apple das Design des neuen iPhones nicht grundlegend verändert zu haben. Aber auf den zweiten Blick erkennt man bemerkenswerte Neuheiten: So ist beispielsweise das Display auf 4 Zoll angewachsen. Jedoch ändert sich dadurch die Breite des Geräts nicht, wodurch sich ein Seitenverhältnis von 16:9 ergibt.
Zum Grössenvergleich haben Macher des japanischen Blogs «Macotakara» die Abdeckung über ein aktuelles weisses iPhone gestülpt. Das Resultat ist für Fans gewaltig. Der neue Bildschirm wäre fast so gross wie das gesamte aktuelle Handy. Die Vergrösserung wäre eine Antwort auf die Konkurrenz von Android.
Weitere äusserliche Änderungen
Die meisten Änderungen sind auf der Unterseite des Geräts zu finden. Die Lautsprecheröffnungen bestehen nun aus Bohrungen im Rahmen – nicht mehr aus Schlitzen mit Metallgitter. Ausserdem ist der Kopfhörereingang von oben links nach unten links gewandert. Dies soll der Mehrheit der Nutzer zu Gute kommen, die das iPhone kopfüber in die Tasche stecken.
Auch bei der Frontkamera hat sich etwas getan. Neu befindet sie sich in der Mitte, am oberen Rand des Gehäuses. Ausserdem besteht die Rückseite grösstenteils aus Metall. Offenbar soll die Metallplatte als Antenne fungieren.
Verkaufsstart noch unklar
Apple bestätigt weder die Informationen, noch dementiert das Unternehmen die Gerüchte. Die Fotos könnten durchaus echt sein. Ebenfalls aufgetaucht ist eine Blaupause des Geräts. Diese bestätigt die Informationen, die von den Fotos zu entnehmen sind.
Macianer rechnen damit, dass Apple an der WWDC (World Wide Developer Conference) Mitte Juni das neue iPhone vorstellen wird. Dagegen spricht aber, dass eine Präsentation im Herbst laut Analysten besser fürs Weihnachtsgeschäft wäre. (woz)
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