Sicherer als Fingerabdruck Der Sensor scannt die Handvenen

Sicher ist sicher. Wer seinen Laptop vor unliebsamem Zugriff schützen will, kommt um das Fujitsu Lifebook U745 nicht herum. Es analysiert sogar die Venen der Hand

Digital-Redaktor Lorenz Keller lässt sich die Hand scannen. play
Digital-Redaktor Lorenz Keller lässt sich die Hand scannen.

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Gesichtserkennung, Iris-Scan, Fingerabdruck: eigentlich alles zu wenig sicher. Das denkt man sich zumindest, wenn man den neusten Sicherheits-Check im Fujitsu Lifebook U745 anschaut.

Der hat - zusätzlich zu den oben erwähnten Möglichkeiten - auch noch etwas Brandneues integriert: und zwar den Palm-Vein-Sensor. Dieser erkennt das Muster der Venen in der Hand, das sich von Mensch zu Mensch unterscheidet.

Und zwar markanter als andere Merkmale. Die Wahrscheinlichkeit, mit dem Venenscan eine fremde Person freizuschalten, liegt bei nur 0,00008 Prozent. Die Irrtumsquote bei Iris-Scan beträgt 0,0001 Prozent, bei Gesichtserkennung gar 1,3.

Doch ist die technisch perfektionierte Sicherheit auch im Alltag praktibel. Durchaus, wie ein Test zeigt. Wie bei einem Iris-Scan oder einem Fingerabdruck muss man auch die Venenkarte zuerst einmal einlesen.

Die grösste Schwierigkeit dabei: Den richtigen Abstand zum Sensor finden, der neben der Tastatur angebracht ist. Denn man muss die Hand nicht direkt darauf legen, sondern rund zehn Zentimeter Abstand einhalten. Via Infrarot wird sie dann abgetastet.

Gleiches gilt, wenn man den gesicherten Laptop freischalten will. Auf der Hand werden über fünf Millionen Referenzpunkte abgetastet, was aber nicht länger dauert als bei einem Fingerabdruck-Scan. Auch hier wieder gilt: Man muss zuerst das Gefühl für den richtigen Abstand bekommen, dann klappts auch beim ersten Versuch.

1550 Franken kostet das Fujitsu Lifebook U745 momentan direkt beim Hersteller. Ob einem Sicherheit so viel Wert ist, muss jeder selber entscheiden.

Das 1,5 kg leichte 14-Zoll-Gerät ist jedenfalls für den mobilen Business-Bereich voll ausgestatet. Mit einem Intel i5-Prozessor, 4 GB Arbeitsspeicher und einer 256 GB SSD-Festplatte.

Publiziert am 13.06.2015 | Aktualisiert am 13.06.2015
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2 Kommentare
  • Burri  Jonathan 13.06.2015
    Genau, und sendet diese Daten an Fujitsu und die NSA. Biometrische Daten im Netz sind cool, mach weiter so.
  • Eron  Thiersen 13.06.2015
    Handvenen zu scannen ist genau so ein Unsinn wie alle anderen biometrischen Sicherheitsmechanismen, denn einmal gescannt, muss das in digitale Daten umgewandelt werden und solange die Hardware nicht sicher ist, Schadsoftware sich vor dem Bootvorgang unerkannt einnisten kann, ist einfach nichts sicher ... es ist sogar gefährlich, weil dann deine eindeutigen Identifikationsmerkmale entwendet und z.Bsp. zum Download von Kinderpornographie zweckentfremdet werden können ... will man das?