Selbstfahrend und drehbarer Fahrersitz Mercedes macht das Auto zur Lounge

Ein Auto auf der Elektronikmesse CES? Aber ja, denn der F015 von Mercedes ist vollgestopft mit Technik und soll ganz alleine fahren können.

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Ein erstaunliches Bild: Auf der weltgrössen Gadget-Messe, der CES in Las Vegas, drängen sich die Journalisten und Besucher nicht nur um die neusten Fernseher, Smartwatches oder digitalen Haushalthelfer, sondern auch um ein Auto.

Mercedes ist einer von zehn (!) Autoherstellern, die auf der CES präsent sind. Und die Deutschen haben gleich den Knaller der Messe vorgestellt: das Auto der Zukunft. Und das sieht richtig schick aus. Wer über das selbstfahrende Auto von Google in Eier-Form noch gelacht hat, wird von der Luxusmarke mit dem Stern eines Besseren belehrt.

Der Mercedes F015 sieht nicht nur futuristisch aus, sondern ist auch vollgestopft mit Technik. Die Idee: Das Fahrzeug soll sich dauernd mit den Passagieren und der Aussenwelt austauschen. Hält es etwa an einem Zebrastreifen, kann es mit Fussgängern reden, um sie durchzulassen.

Im Interieur sorgt ein ganz neues Konzept für Lounge-Atmosphäre. Die vier Sessel sind drehbar. Eigentlich logisch, denn wenn das Auto selber fährt, muss der Fahrer nicht mehr unbedingt auf die Strasse schauen. Zudem drehen sich die Sitze elektrisch 30 Grad zur Seite, wenn sich die Türen öffnen. So kann man bequem ein- und aussteigen.

Die Passagiere sind von diversen Bildschirmen umgeben. Die Apps werden mit Berührungen, Gesten oder sogar mit reiner Augenbewegung gesteuert. Mit Laserprojektionen und LEDs kann der F015 zudem mit der Aussenwelt kommunizieren.

Übrigens: Etwas konventionelle Auto-Technik steckt dann auch noch im Mercedes. Zwei Elektromotoren, von einer Brennstoffzelle versorgt, treiben mit zusammen 272 PS die 5,22 Meter lange Limousine an. Damit schafft sie es in 6,7 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer. Die Reichweite mit Wasserstoff soll immerhin 900 Kilometer betragen.

Publiziert am 06.01.2015 | Aktualisiert am 06.01.2015
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2 Kommentare
  • Francesco  Compratore 06.01.2015
    Ich finde das super. In Zukunft keine Fahrausweisentzüge mehr, da man ja niemandem mehr die Schuld geben kann. Die Technik ist somit bei einem Unfall oder Geschwindigkeitsüberschreitung schuld. Oder muss man bei einem solchen Fahrzeug keine Fahrprüfung mehr machen? Ich stelle mir schon das Chaos vor, wenn die Technik ausfällt. Wie zb. diese Woche bei der Migros.
    • Brent  Iland 06.01.2015
      Das Problem ist, dass nicht alle von Anfang an so ein Fahrzeug kaufen/fahren. Wenn es z.B im Stau selber fährt und einer prescht von hinten mit 120km/h drauf, dann helfen weder die Technik noch die Schuldfrage weiter. Ansonsten halte ich das aber durchaus für einen guten Schritt in Richtung Zukunft! Und das Design finde ich speziell aber trotzdem ganz akzeptabel.