Sechs Navi-Fakten 3 Milliarden für digitale Landkarten

Autobauer kaufen die Nokia-Maps. Sie stechen damit Google und Co. aus.

Nokia macht mit dem digitalen ­Kartendienst Here das ganz grosse Geld. play

Nokia macht mit dem digitalen ­Kartendienst Here das ganz grosse Geld.

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1. Milliarden-Deal
Die deutschen Autohersteller Daimler, BMW und Audi kaufen von Nokia den digitalen ­Kartendienst Here. Für satte drei ­Milliarden Franken.

2. Gegen Google
Damit haben die Deutschen Google und andere Internetgrössen ausgestochen. Sie fürchteten eine zu grosse Abhängigkeit, denn die Nokia-Technik ist bei uns in vier von fünf Autos verbaut. Auch UPS und Fedex nutzen Here.

3. Viel Konkurrenz
Digitale Kartendienste sind äusserst populär. Bekanntester Anbieter ist Google. Der Suchmaschinen-Riese fuhr weltweit Strassen und Städte mit Kamera­autos ab. Andere Grössen der Branche haben eigene Dienste aufgebaut: Microsoft oder Apple etwa. Auch Amazon hat vor einer Woche eigene Karten angekündigt.

4. Investition in die Zukunft
Nicht primär, um den Weg von A nach B zu berechnen, sind die ­Autohersteller so begierig auf die Kartendienste, ­sondern weil sie das Herzstück der selbst fahrenden Autos sind, die in ein paar Jahren auf den Markt kommen sollen.  

5. Basis für neue Geschäftsmodelle
Karten sind die Basis für viele neue Geschäftsfelder. Etwa bei der Augmented Reality. Hier werden auf einer Brille oder ­einem Bildschirm Informationen zur jeweiligen Umgebung eingeblendet.  

6. Wir alle profitieren
Die Rivalität hat einen Vorteil: Für Private sind Google Maps und Co. gratis. Die ­Here-App für Android oder iPhone etwa ist ein Navi zum Nulltarif.

Publiziert am 04.08.2015 | Aktualisiert am 04.08.2015
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