ZÜRICH - Der Basler Dominik Grolimund (31) wurde mit dem Verkauf seines Onlinespicherdienstes «Wuala» zum Millionär – jetzt kommt sein nächster Wurf: Eine Job-Find-Maschine.
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Silp ist im Zürcher Technopark eingemietet: Dominik Grolimund (r.) mit seinem Team.
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Schlankes Design: Silp-Webseite.
Er ist der Meister der lustig klingenden Start-up-Namen. Doch während «Wuala» beim Online-Speicher noch einigermassen Sinn machte (kommt von Voilà), ist sein neues Projekt «Silp» (nein, nicht die Unterhose) bedeutungsfrei: «Wir brauchten einen kurzen Namen», gibt Dominik Grolimund zu. Zudem sei die Internetadresse «www.silp.com» günstig zu haben gewesen.
Das Geschäftsmodell: «Wir matchen Leute mit Jobs, passiv, via Facebook.»
Und so funktionierts: «Jeder kann sich mit seinem Facebook-Login bei uns anmelden», sagt Grolimund. «Anhand der Interessen von diversen Social-Media-Profilen bekommt man dann Jobangebote unterbreitet.» Weiter können auch Freunde Jobangebote weiterleiten.
Noch wurde kein Job vermittelt
«Wir launchten Silp am 15. August und haben nun bereits weltweit 700'000 User.» Eine erfolgreiche Jobvermittlung gibts aber noch nicht. «Für Arbeitgeber steht das Tool noch nicht offen – wir brauchten ja erst eine Userbasis.»
Doch das Interesse sei im In- und Ausland gross. «Die Firmen sind froh um jedes neue Tool», sagt Grolimund. «Etwa in der Informatikbranche findet man fast keine Leute.» Grolimund selbst ist mit seinem Viererteam im Zürcher Technopark eingemietet. Das Silp-Projekt finanziert er mit dem Geld, das aus dem Verkauf von Wuala an den Speicher-Hersteller LaCie stammt. Grolimund wurde damit zum Millionär.
Grolimund sieht sein Start-up weniger als Konkurrenz zu Jobsites denn zu Recruitern oder Head-Huntern. «Wir wollen keine Leute, die auf Jobsuche sind. Die besten Leute sind nicht auf dem Markt, sondern irgendwo am Arbeiten.»
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