Samsung-News auf der CES An diesem Frigo klebt ein Riesen-Tablet

Samsung treibt das vernetzte Heim vorwärts. Der Family Hub Fridge fotografiert seinen Inhalt und kauft selber online ein.

Der Family Hub Fridge hat ein 21,5-Zoll-Tablet integriert. play

Der Family Hub Fridge hat ein 21,5-Zoll-Tablet integriert.

AP Photo/John Locher

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Kein Smartphone, Tablet oder Fernseher stand für einmal im Zentrum des Interesses bei der Präsentation von Samsung an der Tech-Messe CES. Sondern ein Kühlschrank namens Family Hub Fridge.

Auffälligstes Feature: ein aufgesetzter 21,5-Zoll-Touchscreen. Installiert ist auf dem Kühlschrank das Betriebssystem Tizen, wie etwa auf den Samsung-TVs. Schon alleine, dass überhaupt etwas auf einem Kühlschrank installiert ist, tönt momentan noch reichlich ungewöhnlich.

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Der Kühlschrank fotografiert bei jedem Schliessen seinen Inhalt. Keystone

Doch Samsung kann mit einigen Funktionen durchaus glaubwürdig erklären, warum es so ein angeklebtes Riesen-Tablet braucht. So ersetzt der Bildschirm Zettelchen und Magnete. Man kann also Notizen oder Fotos direkt auf dem Schirm anzeigen lassen. Oder aber den Kühlschrank-Inhalt. Denn jedes Mal beim Schliessen macht der smarte Frigo ein Foto aller Lebensmittel - das natürlich auch mit dem Smartphone unterwegs abgerufen werden kann.

Der Family Hub Fridge kann auch selber über eine neue App einkaufen. Allerdings dürfte die «Groceries»-App, die in Zusammearbeit mit Mastercard entstand, erst in den USA lanciert werden. Sie bündelt diverse Lieferdienste in einer Oberfläche.

Als Lautsprecher dient der Kühlschrank übrigens auch noch - und auch Youtube-Videos kann man darauf anschauen. Warum nicht, wenn es zum Beispiel Kochsendungen oder Rezeptfilmchen sind. In den USA kommt das Teil schon im Mai auf den Markt, der Preis steht noch nicht fest.

Die neue Smart-TV-Oberfläche von Samsung. play
Die neue Smart-TV-Oberfläche von Samsung.

Die anderen News gingen daneben fast ein wenig unter. Etwa, dass die smarten Fernseher in der neuen Generation nicht nur schärfer, sondern auch etwas intelligenter werden. So wird Samsung die Inhalte auf dem TV möglichst gleichberechtigt anbieten.

Man kann also zwischen Apps und TV-Sendern herumzappen, wie man das früher nur beim Live-Fernsehen machen konnte. Die App-Anbieter können sogar Vorschauen oder Highlights direkt anzeigen lassen - ohne die Anwendung zu starten. Zudem soll das System auch externe Geräte erkennen, die sich dann ebenfalls mit der Samsung-Fernbedienung steuern lassen.

Das Galaxy TabPro bei der Samsung Pressekonferenz. play
Das Galaxy TabPro bei der Samsung Pressekonferenz.

Sehenswert ist auch das neue Tablet der Koreaner, das Galaxy TabPro. Es erinnert wohl nicht nur zufällig vom Namen her ans iPad Pro - und dürfte auch dem Microsoft Surface Konkurrenz machen.

Denn Samsung setzt das erste Mal seit drei Jahren wieder auf Windows - und zwar auf Windows 10, das ja für 2-in-1-Geräte prädestiniert ist. Das Tablet wirkt einerseits hochwertig, ist mit 700 Gramm Gewicht und nur 6,3 Millimeter Dicke zudem ein äusserst schlankes Leichtgewicht.

Sowohl die schicke, aber recht filigrane Tastatur, als auch der Mobilprozessor von Intel deuten darauf hin, dass das TabPro kein vollwertiger Computer-Ersatz sein kann und will. Eher eine Alternative für leichte Arbeiten unterwegs.

Dann kann das Galaxy TabPro seine Stärken voll ausspielen, die lange Akkulaufzeit von über zehn Stunden etwa. Und das helle und farbenprächtige 12-Zoll-Display, das ideal für Multimedia-Anwendungen ist. Das Galaxy TabPro kommt im Laufe des ersten Quartals und dürfte rund 1000 Franken kosten - mit 128 GB Speicher und Tastatur.

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Publiziert am 06.01.2016 | Aktualisiert am 06.01.2016
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2 Kommentare
  • Stephan  Huber aus Siggenthal
    06.01.2016
    Muss ich jetzt alle 2 Jahre also einen neuen Kühlschrank kaufen will das Tablett veraltet ist?. So ein Kühlschrank hält eigentlich 10-15 Jahre. Geht also gar nicht.
    Oder garantiert Samsung solange System Unterstützung?
  • Jean-Piere  Neidhart aus Sattahip/Chonburi
    06.01.2016
    Wieder mal ein Ding aus der Kategorie; voellig ueberfluessiges Quatschprodukt und zerstoerer von Ressourcen welche man fuer andere Produkte sinnvoller verwenden koennte.