360-Grad-Videos: Die Samsung Gear 360 im Test Diese Kamera ist der Anfang einer Revolution

Den 360-Grad-Videos gehört die Zukunft. Wie einfach man die mit moderner Technik drehen kann, zeigt die Samsung Gear 360 eindrucksvoll. Schade gibts noch gewichtige Einschränkungen.

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Entscheidend ist ja das Resultat. Und darum haben wir gleich ein kleines Testvideo mit der neuen 360-Grad-Kamera von Samsung gemacht. Die kleine Kugel hat zwei Kameras integriert, die praktisch rundherum filmen. Die Auflösung ist insgesamt gut, auch die Bildqualität kann überzeugen. Für Amateure gibts momentan wohl nichts Besseres.

Und tatsächlich ist das Fotografieren und Filmen mit der Gear 360 nicht schwieriger als mit einer ganz normalen Kamera. Aufnahmen können auch ganz ohne Handy gemacht werden. Man schaltet die Kamera ein, wählt den Foto- oder Videomodus und drückt auf den Auslöser.

4 Minuten 360-Grad-Video macht 2 GB

Hat man das Smartphone gekoppelt, gibts sogar eine Liveansicht. Was aber weniger wichtig ist, da ja sowieso alles rundherum aufgenommen wird. Fluch und Segen zugleich, wie man im Test schnell merkt. Es kann sich zum Beispiel niemand «hinter der Kamera» verstecken.

Die Gear 360 lässt sich direkt an der Kamera bedienen. play
Die Gear 360 lässt sich direkt an der Kamera bedienen.

 

Grundsätzlich speichert die Gear 360 Video oder Film auf einer Speicherkarte. Mit der passenden App kann man die Aufnahme auch aufs Smartphone laden. Das dauert je nachdem recht lange. Die 4 Minuten Test-Video sind rund 2 GB gross. Das geht ein paar Minuten.

Sonst muss man nichts mehr machen. Während Profis ihre 360-Grad-Werke beispielsweise mit zwei oder sechs Go-Pro-Kameras aufnehmen und am Computer mühsam «zusammensetzen», erledigt dies bei Samsung der Handy-Prozessor. Schnell und recht präzis, auch wenn es ab und zu kleine Fehler gibt, die aber im Gesamtbild kaum auffallen.

Da fehlt eine Kante: Stitching-Fehler bei einem 360-Grad-Foto. play
Da fehlt eine Kante: Stitching-Fehler bei einem 360-Grad-Foto.

 

Mit den zwei 15-Megapixel-Kameras erreicht man nicht ganz dieselbe Bildqualität wie die Experten mit zwei Kameras. Vor allem mit den Lichtunterschieden hat die Automatik zu kämpfen - und Nahaufnahmen in der Schnittstelle der zwei Linsen sind nicht zu empfehlen.

Nur mit den neusten Samsung-Smartphones koppelbar

Doch insgesamt ist das Resultat ausgezeichnet. Vor allem, weil die Gear 360 mit Preisen um die 370 Franken durchaus preiswert ist. Und auch das Weitergeben ist so einfach wie das Aufnehmen. Wie ein normales Bild kann man die Rundum-Ansicht auf Facebook teilen, auf Youtube laden oder sonstwie verbreiten.

Direkt auf dem Handy sieht man die Live-Ansicht. play
Direkt auf dem Handy sieht man die Live-Ansicht.

Drei Schwachpunkte hat die Neuheit: Das eingebaute Mikrofon ist mittelmässig, schade gibts keinen Anschluss für eine externe Tonquelle. Die Kugel-Kamera ist zudem etwas zu gross für die Hosentasche. Und die Gear 360 ist nur mit den neusten Smartphones von Samsung koppelbar. Letzter Punkt ist dann wohl der Knackpunkt für viele potenzielle Nutzer - oder aber ein Anreiz, zu den Koreanern zu wechseln.

Unser Fazit: Mehr als nur brauchbare Bilder und Videos, bezahlbarer Preis, extrem einfache Bedienung - Samsung-Fans kommen bereits in den Genuss der neuen 360-Grad-Welt. In den nächsten Monaten und Jahren werden sicher ganz viele andere Hersteller folgen.

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Publiziert am 26.07.2016 | Aktualisiert am 23.11.2016
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3 Kommentare
  • Carina  König aus Arbon
    27.07.2016
    RICOH THETA S, Vollsphärenkamera für 360° Kugelpanoramen
    360° Fotos und Videos mit nur einem Knopfdruck, Bildsensor 2x 1/2,3 Zoll
    Auflösung ca. 14 MP
    DATEIFORMATE

    Foto L 5.376 x 2.688, M 2.048 x 1.024
    Video L 1.920 x 1.080 /30 B/Sek. /16 Mbps, M 1.280 x 720 / 15 B/Sek. /6 Mbps, rennweite 18,3 mm (28 mm KB-äquivalent)
    Blende F2,0
    Lichtstärke Foto: ISO 100 bis 1600, Video: ISO 100 bis 1600 - Preis: 369 CHF
  • Reto  Petitprince aus Binningen
    27.07.2016
    Ist doch heute schon mit dem Handy und der Google Kamera App zu machen.
  • Sebastian  Henze aus Zürich
    26.07.2016
    Wird floppen.
    Im Testvideo sieht man wie unvorteilhaft die Koerper-Proportionen zum Ausdruck kommen.
    Absolut Selife-Inkompatibel ;o]