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Nicht nur Christoph Meili nutzt YouTube für seine Abrechnung. Hunderte Rache-Videos kursieren auf der Internet-Plattform.
Für die spektakulärste Vergeltungsaktion sorgt die Frau im grünen T-Shrit. Die Sachen des Ex knallt sie in aller Öffentlichkeit aufs Trottoir – auch Laptop und Fernseher. Ein Handy-Filmer ist dabei und stellt das Video auf YouTube.
Eine andere junge Frau sitzt ganz ruhig auf ihrem Stuhl vor der Kamera.
Sie erzählt von ihrem Ex. Dass er Sex mit einer anderen hatte. Und dass er im Bett eine Niete sei. Dann fängt sie an, seine Sachen zu versteigern. Schon über 55000 User sahen den Rache-Clip.
Männer rächen sich rabiater. Einer hat ein Filmchen ins Netz gesetzt, das seine schöne Ex im Schlafzimmer zeigt. Als die Welt mit ihr noch in Ordnung war. Die anmächeligen Bilder hat er mit fiesen Rap-Zeilen unterlegt, vollgespickt mit «Schlampe» und «F*** dich».
Ganz viel Mühe für ihren Denkzettel gab sich eine Frau, die sich «Boerntche» nennt. Mittels Fotomontagen erzählt sie die Geschichte von ihrer ehemals besten Freundin. Diese spannte ihr zweimal den Freund aus. Auch die Sex-Szenen sparte die Rächerin nicht aus und stellt die Freundin als Hure dar.
Wer Opfer eines solchen Rachefeldzugs wird, kann das Video bei YouTube löschen lassen.
Dann ist es vielleicht schon zu spät. Was einmal im Internet war, ist dort kaum mehr rauszukriegen.