Philips Screeneo im Test Der Beamer für enge Räume

Der Philips Screeneo braucht nicht viel Platz und zaubert trotzdem ein drei Meter grosses Bild an die Wand. Sogar eine Soundanlage ist ins teure Gadget integriert.

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Mit rund 40 Zentimetern Abstand von der Wand ist ein Bild mit drei Metern Diagonale möglich.

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Wenig Platz, aber trotzdem Lust auf ein riesiges Fernsehbild an der Wand? Dieses Bedürfnis kann nicht nur zu Zeiten der Fussball-Europameisterschaft aufkommen, sondern auch angesichts eines gemütlichen Filmabends. Das Problem: Beamer müssen in passender Distanz zur Leinwand aufgestellt werden. Je nach Anschlusssituation muss man zudem noch Kabel durchs ganze Zimmer legen.

Die zweite Generation des Philips Screeneo macht einiges einfacher. Denn es reicht schon ein Abstand von zehn Zentimetern - und der Kurzdistanz-Projektor beamt ein 50-Zoll-Bild auf die Leinwand. Eine glatte Wand tuts übrigens ebenfalls, sogar mit Verputz ist es akzeptabel. Bei 42 Zentimetern Abstand hat das Bild dann gar drei Meter Durchmesser.

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Die Kiste ist über acht Kilo schwer, hat aber gleich auch zwei Lautsprecher und einen Subwoofer integriert.

Der Screneeo ist dabei darauf ausgerichtet, dass man ihn bloss aufzustellen braucht und schon loslegen kann. Man platziert ihn auf dem Boden oder auf einem TV-Möbel. Ist das Bild schräg, wird es automatisch korrigiert. Auch den Weissabgleich muss man nicht manuell machen.

Klar darf man nicht eine perfekte Kino-Optik erwarten, aber im richtigen Sitzabstand wirkt das Bild weder pixelig noch verzerrt. Notfalls justiert man dann doch von Hand nach. Die 2000 Lumen Lichtstärke reichen gut in nur leicht abgedunkelten Räumen. Public Viewing im Freien bei Tageslicht dagegen ist nicht zu empfehlen.

Die Lampe des Philips Screeneo hält 13 Jahre

Philips setzt nicht auf einen LED-Beamer, sondern auf eine konventionelle Lampe. Die hält 10'000 Stunden - also über 13 Jahre, wenn man zwei Stunden täglich Beamer schaut. Die Auflösung des Bildes ist übrigens 1920 x 1080 Pixel, nicht 4K, aber das sollte trotzdem gut reichen im Alltag.

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Total flexibel: Der Philips Screeneo lässt sich überall aufstellen.

Ein grosser Vorteil ist auch, dass direkt ein Soundsystem eingebaut ist. Die «Dolby Digital 2.1»-Lautsprecher mit Subwoofer sind auch für grössere Räume durchaus ausreichend. Der Screeneo kann so wirklich überall eingesetzt werden, auch wenn nur ein Stromanschluss vorhanden ist. Nur einen Player braucht es noch, den man an einen der drei HDMI-Eingänge, den Composite-Videoanschluss oder die VGA-Buchse hängt. Musik kann auch via Bluetooth gestreamt werden.

Unser Fazit: Philips hat es geschafft, ein gesamtes Kino- und Soundsystem in ein Gehäuse zu packen. Flexibel und easy - aber mit 1999 Franken nicht ganz günstig. Zudem schleppt man das über acht Kilo schwere Ungetüm dann doch nicht so locker durch die Gegend, trotz mitgelieferter Tasche.

Ist dieses Handy wirklich ein fairer Deal? 

Publiziert am 06.06.2016 | Aktualisiert am 26.08.2016
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