NX500 von Samsung Das Retro-System für Foto-Fans

Samsung intensiviert die Anstrengungen im Kamera-Bereich. Bei der neuen NX500 packen die Koreaner Pixelqualität in ein kompaktes Gehäuse.

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Samsung legt seinen Fokus im Digicam-Bereich weiter auf die Systemkameras. Also kompakte Knipser ohne Spiegel, die aber mit verschiedenen Objektiven bestückt werden können und eine bessere Bildqualität bieten als Kompakte.

Neustes Modell ist die NX500, die mit einem Retro-Design überrascht. Vor allem mit der braunen Textur wirkt die Kamera wie ein analoges Modell der 70er-Jahre. Technisch darf man sich aber auf modernste Bauteile freuen.

Herzstück ist ein neuer Sensor mit 28 Megapixel Auflösung, der das Bildrauschen verringern soll. Dies kommt dem Hobbyfotografen vor allem beim Fotografieren ohne Blitz bei mässigen Lichtverhältnissen zugute. Samsung verspricht Leistung und Bildqualität ähnlich der grossen NX1. Auch 4K-Videoaufnahmen sind möglich.

Auslöser schneller als Display

Im ersten Hands-on überzeugt der schnelle Auslöser und die selbsterklärende Bedienung, die meist auf zwei Arten möglich ist. Über den Touchscreen oder über einen der Knöpfe und Drehräder. Da sich der Display ganz hochklappen lässt, sind auch Selfies problemlos möglich.

Obwohl die NX500 eine rassige Serienbildfunktion hat, sind die geschossenen Bilder einen Tick zu lange im Bildschirm zu sehen. Das ergibt jedes Mal eine unnötige Verzögerung.

Gegenüber der NX1 hat Samsung in vielen Detailbereichen etwas abgespeckt, was aber nur Profifotografen wirklich kümmern wird. Vermissen wird man ev. den Sucher und einen integrierten Blitz. Dafür darf man sich auf eine nur handgrosse Kompakte freuen, die mit 290 Gramm ideal für den Einsatz unterwegs ist.

Die Preise stehen noch nicht fest, auch wenn die NX500 schon im März den Weg zu uns finden wird. Wir rechnen mit rund 800 bis 900 Franken für Body und ein Basis-Objektiv.

Publiziert am 06.02.2015 | Aktualisiert am 06.02.2015
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