Neues MacBook im Hands-On Der fast vergessene Apple-Knüller

Neben der Apple Watch geht das neue MacBook etwas unter. Total zu unrecht: Das dünne und leichte Notebook ist ein ultramobiles Arbeitsgerät - und ein Hingucker.

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Neben der Apple Watch hatte es das MacBook an der Keynote vom Montagabend schwer. Auch beim anschliessenden Hands-On drängten sich die Journalisten primär um die smarten Uhren. Logisch, die Watch ist auf den ersten Blick neuer und aufregender. Auch wenn sich manche die Frage stellen, wofür man sie genau brauchen soll.

Solche Zweifel gibts beim MacBook nicht. Das Notebook ist so stark auf die Bedürfnisse der mobilen Welt zugeschnitten wie kaum eines zuvor. Möglich machen dies diverse Innovationen, von der geschichteten Batterie bis zum miniaturisierten Mainboard ohne Lüfter.

Das Resultat der Ingenieursleistung: Das 12-Zoll-Gerät ist mit 1,31 Zentimeter ultradünn und 920 Gramm leicht. Zum Vergleich: Das kleinere 11-Zoll-Air ist 0,4 cm dicker und 160 Gramm schwerer. Die PC-Konkurrenz hat kein vergleichbares Produkt zu bieten.

Man muss das MacBook auch einfach mal in die Hand nehmen. Es wirkt eher wie ein Tablet und fühlt sich dank Alugehäuse hochwertig an. Wer will, kann sich sogar ein goldenes oder spacegraues Exemplar zulegen.

Bisher gabs die dünnen MacBooks nicht mit Retina-Display, das ist nun anders. Der 12-Zöller mit 2304 auf 1440 Pixeln sieht denn auch richtig gut aus. Auch bei der Tastatur hat Apple abgespeckt. Nicht in der Abmessung, sondern beim Mechanismus, der in der Tiefe weniger Platz braucht. Dadurch ist das Tipp-Gefühl etwas anders, man wird sich allerdings schnell daran gewöhnen.

1399 Franken kostet die Version mit 1,1-GHz-Prozessor und 256 GB SSD-Speicher. 512 GB und 1,2 GHz kosten 1699 Franken. Nicht günstig, aber im Vergleich zu sonstigen Business-Laptops auch nicht wirklich teuer.

Das grösste Risiko geht Apple bei den Anschlüssen ein. Neben einem Kopfhörer-Eingang gibts nur noch einen weiteren Platz für Stecker. Und zwar für den neuen USB-C-Standard, der alles in einem vereint. Vom Display-Port über USB bis zum Ladekabel. Für schon gekaufte Geräte braucht es also Adapter für normale USB-Geräte, für SD-Karten oder für Monitore.

Fazit: Das neue MacBook ist ein schönes, tolles Gerät. Ultraportabel, aber trotzdem genug gross für intensives Arbeiten. Nur hätte man sich mindestens zwei Anschlüsse gewünscht.

Publiziert am 10.03.2015 | Aktualisiert am 10.03.2015
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