Neues Huawei-Flaggschiff P8 Chinesen attackieren Apple und Samsung

Design, Qualität und Topausstattung zum Kampfpreis von 499 Franken: Huawei ist mit dem neuen P8 ganz schön frech. Und hat ein paar Überraschungen in der Hinterhand.

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2012 lancierte Huawei das erste Topsmartphone P1. Inzwischen ist die chinesische Marke schon beim P8 angelangt und zu einem der grösseren Hersteller aufgestiegen. Auf wen man mit dem neuen Flaggschiff abzielt, wird bei der Vorstellung in London schnell klar. So ist das P8 mit 6,4 Millimetern dünner als das iPhone 6 oder das Samsung Galaxy S6, was natürlich gross auf der Leinwand steht.

Das wasserfeste Gehäuse des 5,2-Zoll grosse P8 ist neu ganz aus Metall gefertigt. Trotz abgerundeter Ecken wirkt es kantiger als viele Konkurrenten und hat ein eigenständiges Auftreten. Das wird auch durch das abgewandelte Android-Design unterstützt, das sehr edel und erstaunlich zurückhaltend wirkt.

Huawei will bei der Kamera vor allem Fortschritte im Lowlight-Bereich und beim Kontrast Der ganz neue 13-Megapixel-Sensor erhält einen optischen Bildstabilisator. Die Chinesen wollen damit bei den besten Handykameras mithalten können. Grösster Vorteil gegenüber Samsung und iPhone: Die Kamera steht nicht heraus.

Mit Licht ein Foto malen

Als spezielles Funktion bietet Huawei eine «Light Painting Function», damit kann man etwa Strassen im Dunkeln ein Bild mit den Lichtstreifen der vorbeifahrenden Autos schiessen. Oder mit Wunderkerzen Formen in die Luft zeichnen. Ebenfalls speziell: Bis vier Smartphones können für Videos zusammengehängt werden. So hat man einen Film aus vier Perspektiven.

Viele kleine Detailverbesserungen preist Huawei für das P8 an. Die Empfangsqualität soll dank der grossen Antenne im Gehäuse besser sein. Dazu schaltet das Telefon automatisch auf den besten WLAN-Hotspot. Und die zwei SIM-Karten sind detailliert einstellbar, mit welchem Provider man welche Aufgaben erledigen will.

Im Ausland wird automatisch die Ländervorwahl zu den Nummern aus dem Adressbuch gewählt. Eine witzige Idee ist die Touch-Geste mit dem Knöchel. Man macht damit einen Doppelklick auf das Display und kann jederzeit einen Ausschnitt als Bild abspeichern.

Der Akku ist trotz kompakter Bauweise 2600 mAh gross. Die Chinesen versprechen 1,5 Tage Batterielaufzeit bei normaler, mindestens einen Tag auch bei starker Nutzung. Dabei hilft unter anderem eine spezielle Firewall, welche verhindert, dass Apps unnötig Strom verbrauchen.

Ein Monster-Smartphone als Extra

Auch ein paar verrückte Sachen hat sich Huawei einfallen lassen. So kann man das Telefon per Sprachbefehl wecken. Einfach «Hey, Buddy» oder einen anderen einstellbaren Satz sagen und schon meldet sich das Telefon. Als Extra-Feature gibt's ein Cover mit integriertem 4,3-Zoll-E-Ink-Display, etwa um stromsparend digitale Bücher zu lesen.

Wer alles noch etwas grösser möchte, kann zum P8 max greifen. Das kommt mit einem gigantischen 6,8-Zoll-Bildschirm - und ist damit schon fast ein Tablet. Aber das Smartphone ist nicht einfach nur gross, es bietet auch zusätzliche Funktionen. Man kann Multitasking nutzen und den Startscreen auch im Querformat nutzen. Zudem hat es einen 4360 mAh Akku, der über zwei Tage halten soll.

Fazit: Huawei versucht mit schickem Design und diversen Spezialfunktionen mit den besten Smartphones auf dem Markt mitzuhalten. Dank den Preisen ab 499 Franken (16 GB) ist das P8 auf jeden Fall ein attraktives Angebot. Und wer ganz etwas Spezielles möchte, kann sich das P8 max für 549 Franken (32 GB) leisten. Das P8 ist ab Mitte Mai bei uns erhältlich, die grosse Version hat noch keinen Starttermin.

Publiziert am 15.04.2015 | Aktualisiert am 15.04.2015
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4 Kommentare
  • Willi  Forrer aus Nakorn Pathom
    16.04.2015
    Benutze seit letztem November ein Huawei Ascend Mate 7 und bin hochzufrieden damit. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist absolut spitze und die Oberfläche sehr benutzerfreundlich.
  • Roger  Berger 15.04.2015
    Eines ist klar. Die chinesischen Smartphones stehen punkto Qualität, Design, Funktionalität und Inovation mit an vordertster Front mit seinen Mitbewerbern. Wer irgend ein elektronisches Gerät aus Japan besitzt sollte es mal umdrehen und schauen, ob dieses nicht auch in China hergestellt wurde. Na also.
  • Marco  Kälin aus Dietikon
    15.04.2015
    Irgendwie weiss ich gar nicht mehr wo ich alle meine Smartphone aufstellen und hinlegen soll. Jede Woche kommt von irgend einem Hersteller ein neues, noch besseres Gerät auf den Markt das mich verzweifeln lässt. Auch mit den vielen Zusatzoptionen und APPs bin ich überfordert in der Zwischenzeit und die neuen Futurs, ist einfach verrückt. So habe ich mein altes Handy von Motorola, den Knochen, wieder ausgegraben, aus dem Jahr 1998 und überall ernte ich grosse Aufmerksamkeit und alle wollen es!
    • Lex  Davidson , via Facebook 16.04.2015
      Genau! Ich habe zuhause noch ein aktives PalmOne und bin von Samsung wieder zum guten "alten" iPhone4 runter. Geld gespart ohne Ende und beim PalmOne durchwegs «Whow!!!»