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Google Buzz: Neue Konkurrenz für Facebook und Twitter

MOUNTAIN VIEW (USA) – Google hat hat heute sein eigenes «social network» vorgestellt. «Buzz» soll Facebook und Twitter den Rang ablaufen.

Aktualisiert um 16:03 | 25.02.2010
Google springt auf den Trend der boomenden Internet-Kurzmitteilungen auf und will Ordnung in die Informationsflut bringen. Heute um 19 Uhr Schweizer Zeit hat Google seinen neuen Dienst «Google Buzz» vorgestellt. Eine wichtige Angelegenheit für die Firma, denn sogar Google-Gründer Sergey Brin war bei der Präsentation dabei. Buzz soll nicht nur die Nachrichten von Bekannten eines Nutzers verfolgen, sondern sie auch nach Relevanz auswählen.

Buzz ist mobil


Auf mobilen Geräten mit GPS-Ortung – wie Handys mit Googles Betriebssystem Android – würde zum Beispiel der Aufenthaltsort berücksichtigt, erklärten Google-Manager bei der Vorstellung des Projekts heute in San Francisco.

Google Buzz baut auf die Mail-Dienste Gmail und Googlemail des führenden Suchmaschinen-Betreibers auf. Es ist ein direkter Vorstoss ins Geschäft des populären Kurzmitteilungs-Dienstes Twitter und des weltgrössten Online-Netzwerks Facebook.

Die schnellen Kurznachrichten sind ein Trend, der die Kommunikation im Internet immer stärker prägt. So wurde der stete Strom der «Updates» immer wichtiger für die inzwischen rund 400 Millionen Facebook-Nutzer, die so über das Leben ihrer Online-Freunde auf dem Laufenden bleiben.

Twitter wuchs 2009 schnell und hat nach neuesten Schätzungen zwischen 25 und 30 Millionen Nutzer – die Zahlen gehen jedoch zum Teil weit auseinander. Googles Mail-Angebote besuchen laut dem Marktforscher Comscore pro Monat 176 Millionen Nutzer.

Noch nicht jeder kann buzzen


Buzz wurde heute freigeschaltet. Momentan kann aber erst ein Teil der Gmail-User den Dienst nutzen. Bis alle User aufgeschaltet sind, wird es laut Google einige Tage dauern.

Buzz läuft auch auf den meisten modernen Smartphones wie iPhone oder Android – aber nicht überall stehen gleich viele Funktionen zu Verfügung. So ist der neue Buzz-Layer in der Google-Maps-Applikation dem Google-Handybetriebssystem Android vorbehalten. Hier kann man auf Knopfdruck erfahren, was Leute an einem bestimmten Ort gerade buzzen. Beispelsweise im Stade de Suisse in Bern an einem Fussballmatch, an einer Konferenz im Kongresszentrum – oder einfach auf Ihrem Dorfplatz.

Und? Wird Buzz den Durchbruch schaffen? Eine Prognose ist schwierig. So erfolgreich Google im Internet bei der Suche ist, so schwierig ist es für den Suchriesen bei Social-Diensten Fuss zu fassen. Ob Orkut, Jaiku oder Dodgeball. Alle Versuche sind in den letzten Jahren gescheitert. Nur schon aus Prestige-Gründen muss es jetzt bei Buzz endlich klappen. (SDA/bö/gca)

Buzz, so gehts:

So werden Sie in zwei Schritten zum Buzzer:
1. Eröffnen Sie auf gmail.com gratis ein E-Mail-Konto.
2. Melden Sie sich auf buzz.google.com für den neuen Dienst an.
Geduld! Ihr Buzz-Account wird in den nächsten Tagen aufgeschaltet.

Google-Gründer Sergey Brin (r.) stellt das neue Google Buzz vor. (Reuters)
Google-Gründer Sergey Brin stellt das neue Google Buzz vor. (Reuters)
So sieht das neue Google Buzz aus. (AP)
So sieht das neue Google Buzz aus. (AP)
(AP)
Das sagen Blick.ch-Leser
Marc Wiedemann, Basel - 14:07 | 10.02.2010
» Der Dienst ist aus Datenschutzgründen ein wenig bedenklich. Liegt aber hauptsächlich an den meist ahnunglosen Benutzer. Habe mir über das iPhone die mobile Version von Buzz angesehen und konnte schon von einigen Personen Wohn und Arbeitsort herausfinden (inkl. Arbeitsweg), da sie einige Mitteilungen mit Standort auf dem weg zur Arbeit verfasst haben. Auf Google Maps lässt sich das Ganze schön verfolgen... Als Einbrecher braucht man nurnoch Buzz um herauszufinden ob jemand zu Hause ist.
Samuel Gerber, .... - 22:02 | 09.02.2010
» Das ist einfach Blödsinn!!! Es spricht mich überhaupt nicht an. Ich weiss nicht wie Google Buzz überleben wird. Google will einfach überall mitspielen, egal ob sei konkurrenzfähig sind oder nicht!!!!
Daniel Furrer, Bern - 21:59 | 09.02.2010
» oh nein, dieses google *uzz hat meine Festplatte gelöscht
Ana Schnider, Herisau - 21:35 | 09.02.2010
» Ich war Verliebt verlobt und Verheiratet! Nun na bin ich wieder solo! sola! ich war wieder Verliebt u. dachte das? haltet auf Ewig... Fehler anzeigen¨Ich Wünsche mir das ich mal Verlieben kann und zwar für immer. Und das die * Ganzen Welt sich Verlieben können*. Denn hätte die kriege ein Ende! In Happy format. I LOVE YoU A. S ?
S Fabian, Bern - 20:52 | 09.02.2010
» Genau darauf hat die Welt noch gewartet...
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