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Offiziell bestätigen will Apple nichts. Aus dem European Headquarter in London schreibt Apple auf Anfrage von Blick.ch: «Wir können weder einen Starttermin bestätigen, noch sind die neuen Preise für die Schweiz festgelegt.» Die «Los Angeles Times» hatte gemeldet, dass ab dem 7. April das neue Preismodell im iTunes-Store umgesetzt wird.
Apple will damit die Preise flexibel gestalten. Statt wie bisher generell 99 Cents (in der Schweiz 1.50 Franken), sollen Songs entweder 69 Cents, 99 Cents und 1,29 US-Dollar kosten. Für die Schweiz würden das wohl Preise von 1 Franken, 1.50 Franken und 2 Franken bedeuten.
Bereits im Januar hatte Apple diese Stückelung vorangekündigt. Gleichzeitig bietet die Firma alle Songs ohne Digital Rights Management (DRM) an. Sprich, man kann die MP3-Lieder – endlich – ohne Einschränkung kopieren und auf CD brennen.
Unklar ist bisher, welche Songs billiger und welche teurer werden. Marktbeobachter befürchten, dass vor allem für aktuelle Hits mehr verlangt würde. «Das wäre ein PR-Albtraum», sagt der ehemalige EMI-Manager Ted Cohen gegenüber der «L.A. Times.» Denn in den USA gelten 99 Cents als psychologische Grenze für den Online-Kauf von MP3-Songs. Teurere Preise würden den Kampf gegen illegale Downloads zusätzlich erschweren.
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