Neue Handys von Sony und LG Die Mittelklasse wird immer billiger

LG und Sony bringen zum Mobile World Congress in Barcelona neue Smartphones für 150 bis 200 Franken auf den Markt. Mit erstaunlicher Technik.

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Vor ein paar Jahren hätte man solche Modelle noch gross gefeiert, jetzt reicht eine kurze Pressemitteilung eine Woche vor dem Start der grossen Handymesse in Barcelona. LG und Sony kündigen damit neue Mittelklasse-Modelle an, die fast nichts mehr kosten.

Gleich vier unterschiedliche Smartphones bringt LG auf dem Markt. Von vier bis fünf Zoll grosse Displays – alle Geräte sind auch mit dem schnellen Mobilfunk LTE (4G) erhältlich. LG integriert auch gleich die UX-Funktionen, die eigentlich für die Flaggschiffe gedacht war. Also etwa das Selfie-Knipsen mit Gestensteuerung.

In der Schweiz kommt zuerst Anfang März das LG Spirit für 199 Franken auf den Markt. Das 4,7 Zoll grosse Display hat eine ähnliche Auflösung wie beim iPhone. LTE ist in der Schweizer Version an Bord, ebenso eine 8-Megapixel-Kamera und ein 1,3-GHz-Quadcore-Prozessor mit 1 GB Arbeitsspeicher. Das neuste Android 5.0 Lollipop ist bereits vorinstalliert.

Abgespeckt wird zu diesem Preis nicht

Auf Sparkurs ist LG nur bei den 8 GB Speicher und der Dicke von 9,9 Millimetern. Da darf man von Premium-Geräten deutlich mehr erwarten. Auch das neue Smartphone von Sony scheint zumindest den Bildern nach nicht gerade den Schlankheitspreis zu gewinnen und ist mit Minimal-Speicher ausgerüstet.

Aber auch die Japaner setzen beim Xperia E4g auf Mittelklasse-Technik. So sind ein Quadcore-Prozessor mit 1,5 GhZ und LTE-Datengeschwindigkeit übers Mobilnetz und eine 5-Megapixel-Kamera mit LED-Fotolicht verbaut. Aussergewöhnlich ist der 2300 mAh grosse Akku, der zwei Tage Einsatzdauer erlauben soll.

Das Sony-Smartphone kostet bei Marktstart im April gar nur 149 Franken. Das merkt man dann doch in ein oder zwei Bereichen, etwa beim 4,7-Zoll-Bildschirm mit mässiger Auflösung oder der nur zweitneusten Androidversion (4.4.4 alias Kitkat).

Fazit: «De Foifer unds Weggli» kriegt man natürlich für 150 bis 200 Franken nicht. Aber trotzdem ist es beeindruckend, was Smartphones im unteren Preissegment leisten. Für die Basis-Bedürfnisse moderner Menschen reichen sie vollkommen. Wer deutlich mehr will, muss sich ein fünf Mal teureres Topmodell kaufen.

Publiziert am 26.02.2015 | Aktualisiert am 27.02.2015
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