Nanoleaf Smart Ivy im Test Die verrückte LED-Birne aus dem Drucker

Das Nanoleaf Smart Ivy Lichtsystem sieht futuristisch aus, leuchtet schön und ist umweltfreundlich. Nur die Installation ist etwas mühsam.

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Die Nanoleaf-Birne ist schwarz, ungewöhnlich designt und hat 11 LEDs. Im Hintergrund der Hub zur Verbingung mit dem WLAN-Netz.

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Das kanadische Start-up Nanoleaf hat seine Produkte erfolgreich über Crowd-Funding auf den Markt gebracht. Inzwischen sind die Lichtsysteme im normalen Handel auf der ganzen Welt erhältlich. 

Grosser Anteil am Erfolg hat sicher das Design der smarten Lichter, das mit den Konventionen bricht. Das Ivy-Modell etwa ist schwarz und ähnelt einem Dodekaeder - also ein «Zwölfflächer». Damit sieht die Birne so gut aus, dass sie eigentlich auch einfach in einer simplen Fassung «nackt» an die Decke gehängt werden kann. 

Hülle wird gedruckt und gelasert

Das Design ist nicht nur Spielerei, sondern hat technische Vorteile. Die Hülle, die wie Karton wirkt, besteht aus einer gedruckten, mit Laser geschnittenen und gefalteten Leiterplatte. Faserverstärkter Kunststoff, die Leitungen zu den elf LEDs sind bereits darin integriert. Zudem passt die ganze intelligente Technik in die Birne. Und das Ganze soll erst noch umweltfreundlicher sein als konventionelle LED-Leuchten. 

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Das Licht einer LED-Leuchte entspricht etwa einer konventionellen 60-Watt-Birne. 

Neben der schicken Optik hat Nanoleaf zwei weitere praktische Vorteile: Die Ivy ist kompakter als andere smarten Birnen und passt somit eigentlich in alle Lampen mit E27-Fassung. Und die Hülle wird trotz hoher Helligkeit praktisch nicht heiss. Man kann sie auch nach einer Stunde Betrieb und mit den Händen anfassen. 

Im Starter-Kit sind zwei Birnen und ein Hub enthalten, der mit dem WLAN-Router verbunden wird - und optisch perfekt zu den Birnen passt. Die passende Smartphone-App gibts bislang leider nur fürs iPhone. Dafür ist auch gleich das Apple HomeKit integriert. Man kann die Lampen somit via Siri-Sprachbefehle steuern. Diverse Einstellungen lassen sich programmieren. Etwa Lichtstimmungen für bestimmte Situationen oder mehrere Birnen als Gruppe.

Installation etwas mühsam

Schade nur, ist es bis dahin ein etwas mühsamer Weg. Einerseits brauchts einige Schritte, bis der Hub und alle Birnen mit dem Netzwerk verbunden sind. Andererseits funktionierte im Test vieles nicht beim ersten Mal, die Installation braucht etwas Geduld. Immerhin: Wenn dann alles mal läuft, dann läuft es. 

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Das Nanoleaf Ivy Smarter Kit gibts momentan bei Deindeal.ch für 99 Franken, zusätzliche Birnen kosten 34 Franken. Das ist im Vergleich zu etablierten Marken durchaus konkurrenzfähig. 

Unser Fazit: Zwei oder drei Nanoleaf Smart Ivy Birnen in einer schlichten Fassung aufhängen, schon hat man eine spektakuläre Lampe, die sich auch noch via App steuern lässt. Für hinter den Lampenschirm ist dieses Modell fast zu schade. 

Publiziert am 07.03.2016 | Aktualisiert am 21.03.2016
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1 Kommentare
  • Luzius  Albin 07.03.2016
    Hatte den Vorgänger auf Herz und Nieren getestet (im Eingangsbereich montiert) und war von Anfang an Fan des Leuchtmittels. Die Smartphone-Option gabs damals noch niocht, dafür konnte man mittels Taster die Dimmfähigkeit beinflussen.

    LEIDER aber enttäuschte der Lichtstrom nach einem halben Jahr und verlor rund 30-40 Prozent an Leistung, wenn die Birne länger als 10 Minuten leuchtete.

    Unterdessen ist da eine andere drin und die Nanoleaf liegt im Archiv...