
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Ein exotisches Gesicht, eine Portion Humor und eine Prise Erotik: Das sind die Zutaten, die Microsoft zur wohl attraktivsten Internet-Suchmaschine zusammenmixt. Die hübsche Ms. Dewey nimmt Anfragen entgegen und gibt gerne ihren Senf dazu.
Und ihr fallen so einige gute Sprüche ein: «Denk dran: Es ist besser, seine Klappe zu halten und dumm zu erscheinen, als etwas zu sagen und sämtlichen Zweifel zu beseitigen», kommentiert sie den Suchbegriff «Bush». Wer sich auf schlüpfriges Terrain vorwagt, etwa mit «Sex», bekommt auch sein Fett ab: «Vielleicht sollten Sie sich ein Hobby suchen» oder «Pornographie auf dem Internet? Wie kommen Sie bloss auf diese Idee???».
Ms. Dewey sprüht vor Charme und lenkt so auch souverän davon ab, dass die Suche ein Weilchen länger dauert als bei der nüchternen Konkurrenz – und dass die Darstellung der Suchergebnisse nicht sehr übersichtlich ist.
Die gute Dame kann aber auch ganz schön ungeduldig werden: Ist sie unterfordert, klopft Ms. Dewey gegen die Scheibe und fordert eine Aufgabe. «Stell mir Fragen! Je mehr ich weiss, umso mächtiger werde ich – und eines Tages werde ich die Welt beherrschen, hahaha!», mimt sie dann den Grössenwahnsinn bondscher Bösewichte.
Was meint Ms. Dewey zu Marktführer Google? «Wenn das TV Opium fürs Volk ist, was ist denn erst das Internet?», philosophiert sie. Zum Berauschen ist sie auf jeden Fall besser geeignet als die Konkurrenz.