Mobile World Congress Auch die Chinesen wollen an unser Handgelenk

Gleich drei smarte Gadgets stellt Huawei auf dem Mobile World Congress vor. Vor allem die Touchscreen-Uhr in klassischem Design erregt Aufsehen.

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Vor vier Jahren war Huawei noch ein unbekannter Mobilfunkprovider. Letztes Jahr hat der Neuling schon 75 Millionen Smartphones verkauft, ein Plus von 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Inzwischen gehört die Marke sogar schon zu den Top-100-Brands der Welt. Und der chinesische Hersteller will weiter wachsen.

Daher hat Huawei am Mobile World Congress in Barcelona auch gleich drei Wearables vorgestellt. Das TalkBand B2 ist der Nachfolger des erfolgreichen B1. Es ist neu mit einem 0,73 Zoll grossen Touchscreen ausgestattet und kommt mit einem Metallgehäuse und einem Lederband. Also ein Fitness-Tracker inklusive Bluetooth-Headset im Premium- und Business-Bereich.

Das neue Talkband ist 20 Prozent dünner als der Vorgänger. Das B2 hat einen 6-Achsen-Bewegungssensor und ein Gyroskop integriert, das die Aktivitäten noch genauer analysiert und unterscheidet, was man gerade macht: joggen, Velo fahren, spazieren oder wandern. Die Batterie soll fünf Tage halten. Und das Band ist mit Android und iPhone koppelbar. Der Preis für das ab April erhältliche TalkBand B2 ist 169 Franken, die Gold-Version kostet 199 Franken.

Ohrhörer als Halsschmuck

Das Huawei TalkBand N1 ist mehr als ein hochklassiger, drahtloser Ohrhörer mit sieben Stunden Akkulaufzeit. Der Hörer hat 4 GB Speicherplatz für Musik integriert. Zudem zählt das N1 die Schritte und die verbrannten Kalorien, so dass man beim Joggen weder ein Smartphone noch ein anderes smartes Device mitnehmen muss.

Weniger als 18 Gramm Gewicht sind tatsächlich erstaunlich, zudem lassen sich die zwei Hörer magnetisch zusammenhalten. So verliert man das N1 nicht so leicht. Ob man es aber gleich als Halsband tragen will, wie sich das Huawei sich, bleibt dahingestellt. Das wasserfeste TalkBand N1 kostet 119 Franken und ist ab Ende Mai erhältlich.

Eine echte Saphir-Uhr für Android Wear

Applaus gabs an der Pressekonferenz für die Huawei Watch, die zumindest auf den ersten Blick richtig schick aussieht - eben wie eine richtige Uhr in klassischem Design. Die Chinesen haben für den Touchscreen sogar 40 eigene Grafiken designt, die analogen Zeitmessern ähneln. Dank einer Auflösung von 400 auf 400 Pixel sehen die auch richtig gut aus.

Wichtig: Mit 42 Millimetern Durchmesser, ebenfalls eine klassische Grösse in der Uhrenindustrie, soll die Smartwatch für Männer und Frauen tragbar sein. Dazu gibt's fünf verschiedene Stiles, auch metallene Armbänder in Silber oder Gold. Erstmals wird eine Android-Uhr von Saphir-Glas geschützt, was den hochwertigen Anspruch der Chinesen unterstreicht.

Die Huawei Watch arbeitet mit dem gewohnten Android Wear und hat einen Pulsmesser integriert. Zusätzlich liefert der Hersteller eine spezielle Gesundheits-App, die mit allen smarten Huawei-Geräten kompatibel sind. Natürlich können auch Apps von anderen Anbietern auf die Sensoren zugreifen. Die Uhr kommt leider erst im Sommer, der Preis steht noch nicht fest.

Im ersten Hands-on zeigt sich dann übrigens, dass Huawei eine der grössten Schwächen der Smartwatches auch nicht ausräumen konnte. Nach wie vor ist das Gehäuse der digitalen Uhren recht dicht. Für Männerhandgelenke geht das recht gut, Frauen dürfte der massive Look weiterhin eher abschrecken.

Publiziert am 01.03.2015 | Aktualisiert am 01.03.2015
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  • Brigger  Philipp , via Facebook 02.03.2015
    Es scheint tatsächlich ein Trend zu werden, dass SmartWatches immer mehr in sind. Ich denke, die Schweizer haben da etwas verschlafen. Gerade eine teure Schweizer Uhr sollte mittlerweise etwas mehr können, als nur die Zeit anzeigen. Hayek denke schläft noch, Biver wird nun wohl die Hände rausnehmen und etwas liefern