Mitmach-Webseite Pinguine zählen für die Wissenschaft

Tausende Freiwillige helfen der Universität Oxford, die Pinguin-Population in der Antarktis zu zählen. Und jedermann kann von zu Hause mitmachen.

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Ist es ein erwachsener Eselspinguin? Oder ein Küken? Und liegt da nebendran ein Stein oder gar ein Ei? Wer auf www.penguinwatch.org vorbeischaut, fühlt sich ein wenig wie ein Polarforscher. Allerdings muss man dazu nicht in die Antarktis reisen, sondern kann den Wissenschaftlern der Universität Oxford bequem vom heimischen Computer aus helfen.

Das grosse Forschungsprojekt der englischen Universität will die Pinguinkolonien über eine längere Zeit intensiv beobachten, unter anderem um die Auswirkungen der Klimaerwärmung, der Fischerei und des Vordringens der Menschen zu studieren.

Dazu werden die Pinguine unter anderem gezählt. Wo sind wie viele Tiere anzutreffen und wie verändert sich das? Da die Forscher nicht selber das ganze Jahr an diesen Orten mit klimatischen Extrembedingungen sein können, haben sie in 30 Pinguin-Kolonien 50 Kameras aufgestellt. Diese schiessen jeweils knapp 100 Bilder pro Tag

Inzwischen liegen mehrere hunderttausend Fotos auf den Servern der Uni. Bei der Auswertung soll die ganze Internet-Community mithelfen. Bereits haben über 11'000 Helfer total 1,1 Millionen Bildausschnitte studiert.

Jedermann kann auf die Webseite surfen und erhält per Zufallsgenerator Bilder zugeteilt. Dort klickt man auf Pinguine, Küken, Eier oder andere Tiere und wertet so Foto für Foto aus. Da jedes Bild mehrmals angeschaut wird, entsteht mit der Zeit eine vollständige und genaue Auswertung.

Fleissige Hilfs-Wissenschaftler können sich auch anmelden und ernten so zwar keinen Lohn, aber immerhin ein wenig Ruhm und Ehre. Denn wer sich anmeldet, wird bei der Publikation der Studie namentlich erwähnt.

Publiziert am 03.02.2015 | Aktualisiert am 03.02.2015
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