Mit Bluetooth und App Schweizer digitalisieren den Golfball

Coole Erfindung für alle Golfer: Ein Schweizer Start-up hilft mit digitaler Technik, nach einem schlechten Abschlag den Ball wiederzufinden.

Via Bluetooth verbindet sich der Ball mit dem Smartphone. play
Via Bluetooth verbindet sich der Ball mit dem Smartphone.

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Golfen ist ja fast schon ein Breitensport. Schliesslich betreibt sogar die Migros seit 20 Jahren Plätze. Und Golfreisen gehören zum Angebot vieler Reisebüros. Kein Vergnügen für die solvente Oberschicht mehr, sondern ein Sport für alle.

Spieler mit hohen Handicaps haben ein Problem: Sie verbrauchen zu viele Bälle, weil die Abschläge irgendwo im Unterholz landen und nicht mehr gefunden werden. Pro Runde in einem Spiel sind es zwischen vier und fünf, hat das Schweizer Start-up Chip-ing errechnet.

Das geht nicht nur ins Geld, weil die Bälle ersetzt und je nach Platz noch Strafen bezahlt werden müssen. Das Suchen stört auch den Spielfluss und schmälert den Spass - gerade bei Einsteigern, die sowieso schon mit der Schlagtechnik hadern.

Die Lösung bietet Chip-ing gleich selber an. Nämlich einen digitalen Golfball. Dieser hat einen Bluetooth Low Energy Sender eingebaut, der sich mit dem Smartphone verbindet. Eine App zeigt dann den Weg zum vermissten Ball. Mit Bluetooth ist der Standort übrigens genauer lokalisierbar als mit GPS, das auch mal zehn Meter daneben liegt.

Die Reichweite des Senders beträgt rund 140 Meter, die Batterie hält rund ein Jahr nach der ersten Aktivierung. Die Entwickler, selber Golfer, versprechen, dass die Bälle trotz Technik die gleichen Flugeigenschaften haben wie normale Bälle. Und dass man im Schnitt nur eine Minute suchen muss, auch in schwierigen Situationen nie mehr als zwei Minuten.

Für die Massenproduktion sucht Chip-ing momentan Geld via Crowd-Funding-Kampagne. Dort kann man sich für rund 35 Franken ein Starter-Set mit zwei digitalen Golfbällen sichern.

Publiziert am 11.10.2015 | Aktualisiert am 11.10.2015
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