Mini-Quadcoper im Test China-Drohne fliegt schon für 15 Stutz

Die Mini-Drohne aus dem China-Shop kostet nur gerade 15 Franken. Und soll sogar Tricks draufhaben. Wir haben ausprobiert, ob die JJRC H36 überhaupt fliegt.

Drohne JJRC H36 im Test: Was kann die Billig-Drohne aus China play
Für rund 15 Franken gibts aus China richtig gute Mini-Drohnen.

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Mini-Quadcopter «JJRC H36»: Technische Spezifikationen

Kann das überhaupt gehen? Rund 13 bis 16 Franken, je nach Farbe und Spezialaktion, kostet der handflächengrosse Quadcopter im China-Shop Gearbest.com. Wir sind gespannt und packen aus.

Der Plastik-Flieger kommt mit Akku, Fernbedienung und sogar Ersatz-Rotoren. Der Mini-Akku kann direkt über ein USB-Kabel aufgeladen werden – für die Fernbedienung braucht es zusätzliche Batterien.

Eine erste kleine Enttäuschung: Der Akku muss mühsam jedes Mal mit einem winzigen Stecker angeschlossen werden. Nicht nur zum Laden, sondern auch dann, wenn man die Drohne ausmachen will. Einen Ein-Aus-Schalter gibts nicht.

So fliegt sich die «JJRC H36»-Drohne in der Luft

Doch diese nifelige Arbeit lohnt sich. Denn die JJRC H36 fliegt richtig gut. Die ebenfalls sehr kompakte Fernbedienung ermöglicht eine einfache Steuerung, so ist es auch für Anfänger einfach, die Drohne stabil in der Luft zu halten.

Das Mini-Format und das kleine Gewicht – rund 22 Gramm – haben Vor- und Nachteile. Der Quadcopter wird draussen leicht weggeblasen. Dafür kann man auch drinnen abheben und muss keine Angst haben, dass etwas kaputt geht.

Drohne JJRC H36 im Test: Was kann die Billig-Drohne aus China play
Gesteuert wird der Quadcopter mit einer mitgelieferten Fernbedienung.

Auch nicht die Drohne selber, denn die Rotoren sind rundum mit Plastik geschützt. Mal gegen die Wand zu düsen, ist kein Problem, bei uns im Test ist nichts kaputt gegangen. Ohne Wind ist es aber auch problemlos möglich, nirgends dagegenzuknallen.

Die JJRC H36 liegt stabil in der Luft, es braucht jeweils nur wenig Korrekturen, um die Position zu halten. Dank LEDs in Blau und Rot sieht man immer genau, wo bei der Drohne vorne und hinten ist. Ziemlich wichtig in der Luft.

Für Einsteiger gibt es auch einen Modus, der die Drohne automatisch umschaltet. Drückt man mit der Fernbedienung nach rechts, fliegt sie aus der Sicht des stationären Piloten immer nach rechts, auch wenn sie verkehrt in der Luft steht.

Auf Knopfdruck kann man auch einen Looping vollführen. Vollautomatisch nach vorne, hinten, rechts oder links. Das funktioniert richtig gut. Da die Drohne dabei allerdings an Höhe verliert, sollte man genug Platz einkalkulieren. Auch «One Key Return» ist verfügbar. Die Drohne fliegt dabei aber nur mehr oder weniger den Weg retour, da sie kein GPS hat.

Unser Fazit zur «JJRC H36»

Die 15-Franken-Drohne aus China erstaunt mit viel Qualität und einem problemlosen Flugverhalten. Für den spielerischen Indoor-Gebrauch ein perfektes Gadget. Nach fünf bis sechs Minuten Flugzeit ist der Spass allerdings vorbei. Daher sollte man sich gleich noch einen zweiten Akku dazubestellen. Knapp drei Franken kostet dieser – wie die Drohne ein Schnäppchen.

Pssst! Diese Schweizer Maus ist ultraleise Publiziert am 28.11.2016 | Aktualisiert am 03.01.2017
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