Meccanoid im Test Der coole Roboter zum Selberbauen

Was für ein spassiger Roboter: Der Meccanoid von Meccano reagiert auf Gesten, gibt die Hand und klopft witzige Sprüche.

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Das Konzept: Zuerst einmal muss man bauen. Denn der Meccanoid RMS G15 KS wird in über 1100 Einzelteilen geliefert. Schliesslich stammt er auch von Meccano, und der Hersteller ist bekannt seine Baukästen. Aus den Teilen entsteht ein 1,2 Meter grosser Roboter mit einem intelligenten Herz. Dank Motoren kann er die Arme und den Kopf bewegen und herumfahren. Die Augen leuchten mit LEDs.

Die Intelligenz: Starten ist ganz einfach. Eine Liste mit vorgefertigten Sprachbefehlen liegt bei. So kann der Meccanoid die Hand schütteln, einen Witz erzählen oder tanzen. Er lernt sogar, etwa den Namen des menschlichen Freundes oder Bewegungen, die man mit seinen Armen und dem Kopf ausführt. Zusätzlich lässt sich der Roboter mit einer App koppeln. Dann sind die Möglichkeiten noch grösser. Man kann ihn detailliert programmieren. Oder über die Smartphone-Kamera die eigenen Bewegungen filmen, die der Roboter dann synchron nachahmt. Zudem ist das Mecca Brain Open Source, man kann also selber weiter programmieren.

Die Stärken: Dank frecher Sprüche und witziger Einfälle bekommt der Meccanoid Charakter. Er wirkt nicht wie ein kühler Roboter ohne Seele, sondern wie ein digitaler Freund. Und dank seiner Grösse ist er ein Hingucker, der sofort alle fasziniert. Insgesamt bietet er zu einem mässigen Preis viele Funktionen und Erweiterungsmöglichkeiten. Und die meisten Bewegungen und Steuerungsoptionen funktionieren auch gut.

Die Schwächen: Wer Meccano noch aus der Kindheit kennt, hätte sich sicher metallene Bauteile gewünscht. Aber das war wohl eine Gewichts- und Preisfrage, so ist der Meccanoid aus Plastik. Manchmal zickt der Roboter auch ein wenig, etwa wenn bei der Bewegungserkennung keine optimalen Bedingungen herrschen. Aber irgendwie macht das den Roboter ja direkt ein wenig menschlich.

Der Preis: Bei Galaxus.ch gibt es den Meccanoid RMS G15 KS für 339 Franken. Als Alternative hat er einen halb so grossen Bruder für 229 Franken. Übrigens: In Lebensgrösse kann man den Roboter ab dem 9. November bis Weihnachten im Digitec Shop in Zürich (Pfingstweidstrasse 60) anschauen.

Das Fazit: Erstaunlich, wie schnell man den neuen Roboterfreund ins Herz geschlossen hat. Charmant und mit vielen technischen Spielereien überzeugt der Meccanoid auf ganzer Linie. Und wer sich intensiv damit befasst, lernt erst noch eine Menge über Programmieren und Robotik.

Publiziert am 28.10.2015 | Aktualisiert am 28.10.2015
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1 Kommentare
  • Hans  Meier aus Olten
    28.10.2015
    Zu teuer für einen Roboter, der nicht einmal gehen kann. Ich habe einen, der ist schon 10 Jahre alt. Der kann dank eingebautem Kreiselkompass das Gleichgewicht halten und aufrecht gehen. Er kann hunderte von vorprogrammierten Tricks wie zB. Karate, Handstand etc. Sprachbefehle versteht er auch. War aber damals für nur 300 Dollar zu haben.