«Insta360 Nano» im Test So wird das iPhone zur 360-Grad-Kamera

Mit der «Insta360» lassen sich ganz einfach 360-Grad-Bilder oder -Videos aufnehmen und auf Social Media teilen. Doch manches ist trotzdem gewöhnungsbedürftig.

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Die grösste Stärke der Insta360 Nano Kamera ist, wie einfach man Rundum-Aufnahmen machen kann. App herunterladen, Kamera auf ein iPhone 6 oder neuer stecken und loslegen.

Filme oder Bilder in 360 Grad werden auf die ins Gerät integrierte Speicherkarte geschrieben - oder direkt aufs Telefon gespeichert. Videos, die länger als 15 Sekunden sind, brauchen auf jeden Fall die Speicherkarte.

Dank Insta360 Nano ganz einfach mit dem iPhone 360-Grad-Videos drehen play
Die Insta360 Nano nimmt ganz einfach 360-Grad-Videos auf.

 

Dank Akku eigenem Akku ist die «Insta360 Nano» auch ohne iPhone nutzbar

Dank integriertem Akku kann man die Kamera auch ganz ohne Telefon nutzen. Dass man so zur Bedienung nur einen Knopf und keinen Bildschirm hat, ist nicht so schlimm, da ja sowieso alles aufgezeichnet wird. 

Allerdings bekommt man mit der Vorschau direkt auf dem iPhone natürlich schönere Aufnahmen hin, da man dann genau sieht, welche Winkel und welche Einstellungen ideal sind.

Dank Insta360 Nano ganz einfach mit dem iPhone 360-Grad-Videos drehen play
Die Insta-Kamera wird aufs iPhone gesteckt.

 

Das Hauptproblem dabei: Man muss Handy plus Kamera ja halten - in der Hand oder mit einem Selfiestick etwa. Und das sieht man halt bei 360-Grad-Aufnahmen immer. Ein Stativ wäre idealer, allerdings sind weder Kamera noch Handy mit den gängigen Modellen kompatibel.

Auch bei Smartphone-Halterungen muss man basteln, da ja die Kamera im Lightning-Anschluss steckt. Einerseits hat man so einen dicken Wulst auf der Rückseite, andererseits muss man das iPhone auf den Kopf drehen, um Aufnahmen zu machen.

Kein externer Mikrofon-Anschluss für bessere Qualität möglich

Das schafft auch Probleme, wenn man zwischen Apps wechselt, etwa etwas auf WhatsApp teilen wird. Je nach App muss man dauernd das Telefon drehen. Eigentlich hätte man, zumindest beim iPhone 6 und 6s, den Kopfhöreranschluss frei. Ein externes Mikrofon kann man aber nicht anschliessen, der Ton wird immer übers mässig gute Mik in der Kamera aufgezeichnet.

Dank Insta360 Nano ganz einfach mit dem iPhone 360-Grad-Videos drehen play
Gute Idee, klappt leider nicht: Zusätzlich ein externes Mik anschliessen.

 

Etwas schade ist, dass die Rundum-Aufnahmen nicht direkt angezeigt werden, etwa auf Facebook, wo das theoretisch möglich wäre. Stattdessen gibts einen Link auf die Nano-eigene Seite, die allerdings sehr gut gemacht ist und viele Einstellmöglichkeiten zum Anschauen der 360-Grad-Aufnahmen bietet.

Unser Fazit: Die Insta360 Nano gibts für 229 Franken bei Brack.ch. Insgesamt eine gute und günstige Art, in die Welt der räumlichen Bilder und Videos einsteigen. Beeindruckend vor allem, wie schnell und einfach man solche Aufnahmen macht und weitergibt. Übrigens: Eine Android-Version der Kamera ist schon in Planung.

Publiziert am 15.09.2016 | Aktualisiert am 03.10.2016
 
Grandiose 360-Grad-Videos

Das ist die BlickVR-App

Schon jetzt gehört die Blick-Gruppe zu den Pionieren bei den 360-Grad-Videos, die unter anderem auf Youtube Millionen Klicks erreichen. Als eines der ersten Medienhäuser überhaupt lancierte Ringier nun eine spezielle App für Virtual Reality, nämlich «BlickVR». Die App gibt es in drei Versionen: für iPhone, für Android und für die Samsung-Brille Gear VR. Mit «BlickVR» findet man nicht nur laufend neue 360-Grad-Videos zentral in einer App, sondern kann diese auch mit einem Klick in VR-Brillen wie dem Cardboard nutzen. Ein spektakuläres Erlebnis!

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1 Kommentare
  • Lukas  Kunz , via Facebook 15.09.2016
    Das Halterungsproblem wurde übrigens gelöst.
    Insta360 bietet neu auch eine Halterung mit Stativgewinde an.
    Wenn die Bilder aufs Handy gespeichert werden, könnten sich danach in real 360° auf Facebook geladen werden. :)

    Tolles Review. Grüsse nach San Francisco